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Ifo-Institut Berechnungen: Zwölf Bundesländer mit Wachstum – NRW schrumpft im ersten Quartal Der Iran-Krieg belastet auch die Wirtschaft in den Bundesländern. Für Wachstum in der Industrie sorgt bisher nur die Aufrüstung.

09.06.2026 - 08:37 Uhr Wolkenhimmel über der Frankfurter Skyline. Foto: IMAGO/greatifDie deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal nur in zwölf der 16 Bundesländer gewachsen. Die stärksten Anstiege des Bruttoinlandsproduktes verzeichneten Berlin und Brandenburg mit jeweils 0,9 Prozent, gefolgt von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz (jeweils 0,8 Prozent), wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag zu seinen Berechnungen mitteilte.In Nordrhein-Westfalen hingegen schrumpfte die Wirtschaft um 0,1 Prozent. Da einige norddeutsche Bundesländer im vergangenen Jahr ein kräftiges Wachstum verbuchten, fiel die Entwicklung dort zu Jahresbeginn schwächer aus: In Schleswig-Holstein und Hamburg ging die Wirtschaftsleistung um 0,5 Prozent zurück, in Niedersachsen um 0,2 Prozent.„Insbesondere die Industrie ist stark in das Jahr gestartet, wovon einige Bundesländer stärker profitieren als andere“, fasste Ifo-Konjunkturexperte Robert Lehmann die Ergebnisse zusammen. „Jedoch belasten die im Zuge des Iran-Krieges stark gestiegenen Preise das Wachstum.“Deutsche Konjunktur Große Sorgen bei den Kleinen Nicht nur Großindustrie und Mittelstand leiden unter der Flaute. Weitgehend unbeachtet von der Politik verschärft sich die Lage auch in vielen Kleinfirmen. von Bert LosseDie deutsche Wirtschaft insgesamt schaffte im ersten Quartal ein Wachstum von 0,3 Prozent, während die Euro-Zone um 0,2 Prozent schrumpfte.Spürbare Impulse kommen aus den erhöhten staatlichen Ausgaben für Verteidigung. „Die Standorte mit einer ausgeprägten Rüstungsindustrie in Nord- und Westdeutschland profitieren in erheblichem Umfang von der Aufrüstung und Erneuerung des Verteidigungssektors“, sagte Lehmann. Allerdings macht sich auch der Strukturwandel in der Industrie bemerkbar, von dem die Bundesländer ganz unterschiedlich erfasst werden. So ist die wirtschaftliche Erholung in Nordrhein-Westfalen verhalten, wo die Bedeutung der Industrie spürbar zurückgegangen ist.In Mecklenburg-Vorpommern stieg die Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent. Die Wirtschaft in Bayern und Sachsen-Anhalt legte um jeweils 0,3 Prozent zu, jene im Saarland und in Bremen um 0,2 Prozent. rtr Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick Anzeige Gutscheine Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen Anzeige Weiterbildung Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick