Mit diesem Arbeitsvisum können US-Firmen hoch qualifizierte Beschäftigte wie zum Beispiel Programmierer für mehrere Jahre ins Land holen (mehr hier). Bevor die Trump-Regierung die Gebühr auf 100.000 Dollar hochsetzte, waren einige Tausend Dollar dafür fällig gewesen. Laut US-Medien wäre die Gebühr von 100.000 US-Dollar jährlich fällig gewesen, die H-1B-Visa gelten bis zu sechs Jahre lang.Das Gericht ist der Auffassung, dass die Trump-Regierung damit in einen Bereich eingegriffen habe, der eigentlich dem Kongress vorbehalten sei. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es kann noch Berufung eingelegt werden, was die Regierung laut US-Medienberichten auch vorhat.
Besonders in Indien hatte die neue Gebühr Besorgnis ausgelöst. Rund drei Viertel der Empfänger von H-1B-Visa kommen aus dem Land.An anderer Stelle versucht die Trump-Regierung derzeit zusätzlich Geld mit Visaverfahren zu machen. So plant das Außenministerium einen Expressservice für Touristen- und Geschäftsvisa. Damit soll ein Termin für den Antrag binnen zehn Tagen zu bekommen sein. Billig ist das nicht: 750 US-Dollar soll das Schnellverfahren kosten. Und ausdrücklich gibt es keine Garantie, dass der Antrag auch bewilligt wird.In Amerika ist nur noch willkommen, wer Donald Trump gefällt. Erst traf es Hunderttausende Migranten in Niedriglohnjobs, nun Techfachleute, Journalisten und ehrgeizige junge Menschen aus aller Welt. Zum Schaden der Wirtschaft. Mehr hier .













