PfadnavigationHomeRegionalesHamburgBeitragssatzgesetz - DRK-Präsident warnt vor FolgenStand: 23:01 UhrLesedauer: 2 Minuten«Wer die Finanzierung der gemeinnützigen Träger kappt, gefährdet die Versorgung vor Ort», sagt Torsten Geerdts. (Archivbild)Quelle: Carsten Rehder/dpaSchleswig-Holsteins DRK-Präsident Geerdts schlägt Alarm: Rettungsdienst, Pflege und Hausnotruf würden durch die geplante Reform des Bundesgesundheitsministeriums unter Druck geraten.Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes in Schleswig-Holstein warnt vor den Folgen des vom Bund geplanten Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung. «Der Gesetzentwurf ist ein Frontalangriff auf die soziale Infrastruktur in Schleswig-Holstein», so Torsten Geerdts. Wenn tarifliche Lohnsteigerungen künftig nicht mehr vollständig refinanziert würden, gerieten gemeinnützige Träger in eine wirtschaftliche Sackgasse. Dies gefährde Arbeitsplätze, Versorgungsangebote und die Sicherheit der Menschen.Nach Einschätzung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) würden vor allem Rettungsdienst, Pflege, Hausnotruf sowie Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen massiv unter Druck geraten. Viele Einrichtungen könnten die steigenden Personal- und Betriebskosten nicht mehr auffangen. Die Folgen: Sie strichen Stellen, kürzten Angebote und zögen sich aus wichtigen Versorgungsbereichen zurück.Die ländlichen Regionen seien besonders betroffen. «Wer die Finanzierung der