Mexiko hat am Wochenende sein erstes Elektroauto aus nationaler Produktion vorgestellt. Unter Applaus fuhr Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo bei der offiziellen Vorstellung in einem der Hangars des Militärflughafens Santa Lucía im Norden von Mexiko-Stadt eine Proberunde mit dem „Olinia 1“. Einen entsprechenden Post teilte sie in den sozialen Netzwerken. Olinia ist ein Wort aus der indigenen Sprache Nahuatl und bedeutet Bewegung, sich fortbewegen. Das Auto soll laut einem Bericht der mexikanischen Tageszeitung La Jornada 150.000 Pesos (rund 7.500 Euro) kosten und ab dem Sommer nächsten Jahres auf den Straßen zu sehen sein.
„Olinia ist viel mehr als nur ein Elektroauto“, würdigte Sheinbaum die Entwicklung des Fahrzeugs. „Es steht für den Keim einer neuen nationalen Industrie und eines neuen Innovationsökosystems“, das auf der Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Forschungszentren, dem Staat und der Privatwirtschaft basiert, so die Präsidentin.
Das Elektroauto Olinia ist das Ergebnis von 18 Monaten gemeinsamer Arbeit von Institutionen, Forschungszentren und öffentliche Universitäten wie dem Nationale Politechnische Institut IPN (Instituto Politécnico Nacional), sowie Spezialisten und Unternehmen aus China, den Vereinigten Staaten, Indien und Deutschland, schreibt La Jornada. Darüber hinaus haben auch mexikanische Firmen bei der Konzeption, Integration und Fertigung des Fahrzeugs mitgewirkt.











