Quelle: dpa Sachsen
8. Juni 2026, 15:46 Uhr
Für die Erforschung von Krankheiten bei Kindern will die Biobank des Dresdner Uniklinikums ihre Sammlung von Proben aus dieser Altersgruppe künftig deutlich ausbauen. (Symbolbild)
© Sven Hoppe/dpa
Die Biobank des Dresdner Universitätsklinikums will künftig noch deutlich mehr Proben von Kindern und Jugendlichen sammeln als bislang. Derzeit stammen rund drei Prozent der 220.000 eingelagerten Proben von unter 18-Jährigen, schätzt Sprecherin Heidi Altmann. Perspektivisch sollen es Hunderttausende sein. Hintergrund ist die Arbeit der Biobank für das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ) zur Forschung an den Ursachen häufiger und seltener Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Das DZKJ mit Standorten unter anderem in Dresden und Leipzig hat 2024 seine Arbeit aufgenommen und gehört zu acht auf Initiative des Bundes gegründeten Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung.







