Eine riesige Lücke in der Häuserfassade klafft in der James-von-Moltke-Straße in Görlitz. Der Straßenzug aus der Gründerzeit, nur wenige Gehminuten entfernt vom Görlitzer Bahnhof, ist in den vergangenen Jahren nach und nach saniert worden, bis er sich zu einem schmucken Wohnviertel entwickelt hat. Doch seit dem 18. Mai ist zwischen Haus Nummer 20 und 22 ein Schuttfeld. Das Haus dazwischen, Nummer 21, explodierte an diesem Tag, ein dreistöckiges Gebäude mit einer hellgelben Fassade, in dem sich ausschließlich Ferienwohnungen befanden. Drei Menschen kamen dabei ums Leben. Zwei rumänische Touristinnen, 25 und 26 Jahre alt, und ein 48 Jahre alter Mann mit deutscher und bulgarischer Staatsangehörigkeit, der sich in Görlitz aus beruflichen Gründen aufhielt.
Görlitz: Haben Metalldiebe die Hausexplosion verursacht?
Drei Menschen kamen bei einer Hausexplosion in Görlitz ums Leben. Nun hat die Polizei zwei Tatverdächtige und eine ungewöhnliche Vermutung.












