Beim Formel-1-Rennen in Monaco wurden gegen ungewöhnlich viele Piloten Zeitstrafen wegen zu hohen Tempos in der Boxengasse verhängt. Das will ein Team nachträglich anfechten.
08.06.2026, 14.54 Uhr
Kimi Antonelli im Mercedes: Der Sieger hatte keine Probleme mit seinem Tempo in der Boxengasse, andere Fahrer schon
Nach einer Reihe von Strafen wegen Tempoverstößen in der Boxengasse legt das Formel-1-Team Alpine Einspruch gegen das Rennergebnis beim Großen Preis von Monaco ein. »Diese Strafen wurden gegen mindestens vier Teams verhängt, was einen starken Grund für eine Überprüfung darstellt«, sagte Teamchef Flavio Briatore mehrere Stunden nach dem Rennende in Monte-Carlo. Besonders hart traf es den Alpine-Fahrer Pierre Gasly, der gleich zwei Zeitstrafen bekam und statt als Dritter nur als Siebter gewertet wurde.
»Ich habe mir zehn Jahre den verdammten Hintern abgearbeitet für einen solchen Moment, wir haben alles richtig gemacht. Ich glaube nicht, dass mich gerade irgendwas mehr schmerzen könnte«, sagte der Franzose dem Fachportal »The Race« zu dem verpassten Podestplatz, den stattdessen Isack Hadjar von Red Bull einfuhr. Es sei bei den Strafen nicht gerecht zugegangen, behauptete Gasly.»Problem mit der Software oder so«In der Boxengasse gilt in Monte-Carlo ein Tempolimit von 60 Kilometern pro Stunde. Alpine und Gasly gehen davon aus, dass sie beweisen können, dass er dieses nicht überschritten hat.












