Der Fall Laura Freigang überschattet die Freude der deutschen Fußballerinnen über die vorzeitige WM-Qualifikation. Am Freitag bestätigte die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) drei Meldepflicht- und Kontrollversäumnisse der Kapitänin von Eintracht Frankfurt innerhalb von zwölf Monaten.Freigang nahm einen Tag nach dem 2:0 gegen Norwegen erstmals Stellung. „Mir ist an der Stelle wichtig zu betonen: Gegen mich besteht und bestand zu keinem Zeitpunkt ein Dopingverdacht“, schrieb sie bei Instagram. Bei den verpassten Kontrollen habe es sich „nicht um bewusst vermiedene Kontrolltermine“ gehandelt, sondern „um Unstimmigkeiten beziehungsweise Missverständnisse“. Aufgetreten seien diese „in den täglich zu aktualisierenden und umfassenden Angaben, die wir als Nationalspielerinnen tages- und stundenaktuell im System zu aktualisieren haben“.Der Fall wurde an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) weitergeleitet, der für das Disziplinarverfahren gegen Freigang verantwortlich ist. Der DFB bestätigte bislang nur den Eingang der NADA-Mitteilung, Eintracht Frankfurt wollte sich auf F.A.Z.-Anfrage nicht dazu äußern.Sollte der Verband ebenfalls einen Verstoß feststellen, hat Freigang die Möglichkeit, die Umstände zu erklären und die Verstöße überprüfen zu lassen. Ein „Strike“ kann dann auch wieder gestrichen werden. Im schlimmsten Fall droht Freigang jedoch eine Sperre von bis zu zwei Jahren.
Verpasste Doping-Tests: Laura Freigang spricht von "Missverständnissen"
Die Nationale Anti-Doping-Agentur bestätigt drei Meldepflicht- und Kontrollversäumnisse der Kapitänin von Eintracht Frankfurt. Nun meldet sich auch Laura Freigang selbst zu Wort.
Laura Freigang, Kapitänin von Eintracht Frankfurt, registrierte drei Meldepflicht-Verstöße im Antidoping-System innerhalb von zwölf Monaten, die sie als administrative Missverständnisse darstellt. Das DFB-Disziplinarverfahren könnte bis zu zwei Jahren Sperrfrist zur Folge haben.











