Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesUSA erwägen Freigabe iranischer Vermögenswerte für Golf-VerbündeteUS-Militär schießt zwei iranische Drohnen abIran warnt Nachbarn vor Nutzung ihres Territoriums für US-AngriffeUS-Militär: Iran feuert Raketen auf Kuwait und Bahrain abUS-Militär greift Ziele in Iran an – Revolutionsgarde droht mit Schließung der Straße von HormusIsrael: Ein Toter und fünf Verletzte bei mutmaßlichem TerroranschlagBei Schüssen aus einem fahrenden Auto heraus an ‌drei verschiedenen Orten nordöstlich von Tel Aviv sind nach Angaben von Sanitätern mindestens ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt worden, zwei davon schwer. Die Polizei teilte mit, dem Verdacht nach handele es sich um einen Terroranschlag. Das Fahrzeug eines mutmaßlichen Täters sei sichergestellt und der Mann dabei erschossen worden. Bei dem mutmaßlichen Schützen handelt es sich nach Polizeiangaben um einen arabischen ⁠Israeli aus der nahegelegenen Stadt Taibe. Er ​habe eine Schusswaffe ​bei sich gehabt. Medienberichten zufolge sei zudem ein zweiter Verdächtiger getötet worden. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom fielen zuerst an einer Tankstelle bei Kochav Jair Schüsse. Dabei seien zwei Menschen verletzt worden. Anschließend wurden aus zwei nahegelegenen Orten weitere Schussverletzte gemeldet. Ein 35-jähriger Israeli sei seinen Verletzungen erlegen. Zahlreiche Polizeikräfte waren im Einsatz. Die Armee teilte mit, man habe „mit einer groß angelegten Suche nach weiteren Terroristen begonnen“. Die Anwohner von Tsur Yitzchak wurden aus Angst vor dem Eindringen eines Terroristen in den Ort aufgerufen, bis auf Weiteres in ihren Häusern zu bleiben.Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hielt nach Angaben seines Büros wegen des Terrorverdachts eine Lagebesprechung ab. Die islamistische Terrororganisation Hamas lobte den Anschlag als „heldenhaft“, reklamierte ihn aber nicht für sich. Es handele sich um eine Reaktion auf fortwährende Angriffe Israels auf Palästinenser im Westjordanland, im Gazastreifen und in Jerusalem, hieß es in einer Mitteilung der Palästinenserorganisation. In den vergangenen Jahren war es in Israel immer wieder zu Anschlägen von Palästinensern gekommen. Der jüngste Vorfall ereignete sich in israelischen Ortschaften in Grenznähe zum besetzten Westjordanland. Raketen aus Libanon von Israels Raketenabwehr abgefangenDer Norden Israels ist erneut von Libanon aus mit Raketen angegriffen worden. Die Raketenabwehr habe zwei Geschosse abgefangen, die auf israelisches Gebiet vorgedrungen seien, teilte die Armee mit. Zuvor hatte es in den Ortschaften Jiftach und Ramot Naftali Raketenalarm gegeben. Es gab keine Berichte zu Verletzten. NewsdeskUSA erwägen Freigabe iranischer Vermögenswerte für Golf-VerbündeteDie USA wollen einem Insider zufolge Verbündeten am Golf iranische Vermögenswerte zur Verfügung stellen. Das Geld solle dabei helfen, Schäden zu reparieren, die Iran in den Ländern möglicherweise künftig noch anrichten werde, berichtet die Agentur Reuters. Zudem werde demnach erwogen, dieses Vorgehen auch für bereits entstandene Schäden anzuwenden. US-Finanzminister Scott Bessent habe ein Team beauftragt, die Kosten für Schäden zu bewerten, die den Golf-Verbündeten bereits durch Iran zugefügt wurden.US-Militär schießt zwei iranische Drohnen abDas US-Militär hat nach eigenen Angaben im Bereich der Straße von Hormus zwei iranische Kampfdrohnen abgeschossen. Die Drohnen hätten eine Bedrohung für die internationale Schifffahrt in der Meerenge dargestellt, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit. US-Truppen seien weiterhin bereit, iranische Aggressionen abzuwehren. Rund um den Persischen Golf kommt es trotz Waffenruhe und laufender Verhandlungen über ein Kriegsende wieder zu gegenseitigen Angriffen. Das US-Militär schoss nach eigenen Angaben iranische Drohnen ab und griff anschließend Radarstellungen im Bereich der Straße von Hormus an. Iran feuerte kurz darauf ballistische Raketen auf Kuwait und Bahrain. Nach Angaben aus Teheran waren US-Militärstützpunkte in den Golfstaaten Ziel des Angriffs. Dem US-Militär zufolge schlug der Angriff fehl, die meisten Raketen wurden von der Luftabwehr abgefangen.Pakistans Innenminister reist als Vermittler nach Teheran Pakistans Innenminister Mohsin Naqvi ist nach erneuten Angriffen der USA und Irans nach Teheran gereist. Geplant seien hochrangige Treffen mit iranischen Regierungsbeamten, wie die Deutsche Presse-Agentur aus pakistanischen Sicherheits- und Diplomatenkreisen erfuhr. Ziel sei es, den Dialog zwischen Iran und den USA zu fördern. Nach Angaben des iranischen Staatssenders Irib sind Treffen mit Präsident Massud Peseschkian und Außenminister Abbas Araghtschi vorgesehen. Laut dem Sender soll Naqvi Anweisungen zu den indirekten Verhandlungen zwischen Iran und den USA haben, die er der iranischen Führung übermitteln werde.Zuvor hatte sich Naqvi mit dem iranischen Innenminister Eskandar Momeni in Kirgistan getroffen. In einer Stellungnahme im Anschluss an das Treffen Ende vergangener Woche hieß es, „beide Innenminister betonten die Notwendigkeit, die Bemühungen für einen nachhaltigen Frieden in der Region konsequent fortzusetzen“.Iran warnt Nachbarn vor Nutzung ihres Territoriums für US-AngriffeIran hat seine Nachbarstaaten davor gewarnt, ihr Territorium für mögliche US‑Militäroperationen gegen die Islamische Republik zur Verfügung zu stellen. „Die Länder der Region sollten den Grundsatz guter Nachbarschaft beachten und ihr Territorium nicht für aggressive Handlungen gegen Iran nutzen“, erklärte das Außenministerium in Teheran. Hintergrund der scharfen Reaktion sind die US‑Angriffe vom Samstagmorgen auf Radaranlagen der Region Sirik und der Insel Gheschm im Süden des Landes. „Dieser Angriff war ein klarer Verstoß gegen die Waffenruhe vom April 2026 und eine militärische Aggression gegen die territoriale Integrität Irans“, teilte das Ministerium mit.Iran forderte zudem den UN‑Sicherheitsrat dazu auf, auf die „offensichtliche Verletzung der Waffenruhe“ und die „illegalen Handlungen der USA“, die sowohl den regionalen als auch den internationalen Frieden gefährdeten, zu reagieren.Seit dem 8. April herrscht in dem Krieg in Nahost eigentlich eine Waffenruhe. Dennoch kommt es immer wieder zu gegenseitigen Angriffen. Am Freitag fing das US-Militär nach eigenen Angaben mehrere iranische Raketen auf die Golfstaaten Kuwait und Bahrain ab, die mit den USA verbündet sind. Zuvor hatte das US-Militär im Bereich der Straße von Hormus nach eigenen Angaben vier iranische Drohnen abgewehrt und in Iran Radarstationen auf der Insel Gheschm und im Ort Goruk attackiert. US-Militär: Iran feuert Raketen auf Kuwait und Bahrain abIran hat nach Angaben des US-Militärs sieben ballistische Raketen auf Kuwait und Bahrain abgefeuert. Sechs Raketen seien abgefangen worden, die siebte habe ihr Ziel nicht erreicht, teilte das US-Militär mit.Die iranische Revolutionsgarde erklärte, Angriffe auf US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain seien Vergeltung für US-Attacken auf iranische Stellungen im Golf. Außerdem seien vier Öltanker beschossen worden, die versucht hätten, die Straße von Hormus ohne ihre Genehmigung zu passieren.Unterdessen hat Kuwait in den USA Abwehrsysteme gegen Drohnenangriffe im Wert von rund zwei Milliarden Dollar gekauft. Das US-Außenministerium genehmigte den Verkauf, ein Liefertermin ist zunächst offen. Zuletzt traf am Mittwoch eine Drohne den internationalen Flughafen in Kuwait – dabei wurde mindestens eine Person getötet, Dutzende wurden verletzt. US-Militär greift Ziele in Iran an – Revolutionsgarde droht mit Schließung der Straße von HormusDas US-Militär hat nach eigenen Angaben nahe der Straße von Hormus vier iranische Drohnen abgewehrt und anschließend Radarstationen in Iran angegriffen. Die Drohnen hätten eine Bedrohung für die Schifffahrt dargestellt, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. US-Streitkräfte griffen demnach Radarstellungen zur Küstenüberwachung auf der Insel Qeschm in der Straße von Hormus sowie im Ort Goruk an. Das Militär begründete die Angriffe damit, sich „gegen weitere Angriffe zu verteidigen“. Zuvor hatte CNN unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter berichtet, US-Kampfflugzeuge hätten mindestens vier iranische Drohnen abgefangen. Die iranischen Revolutionsgarden drohen als Reaktion mit einer vollständigen Schließung der Straße von Hormus für Öl- und Gasexporte und machten die USA für die Folgen verantwortlich, sollten deren „Machenschaften“ andauern. US-Präsident Donald Trump sagte dem Sender NBC News, Iran verfüge weiterhin über „einige Raketen und Drohnen“. „Sie haben wahrscheinlich noch 21 bis 22 Prozent ihrer Raketen“, sagte Trump – das sei „eine Menge“, aber nicht mehr so viel wie zu Beginn der Angriffe. Es ist unklar, ob Trump konkrete Zahlen zitierte oder bloß eine persönliche Schätzung abgab. Auswärtiges Amt rät vor Reisen nach Kuwait und Bahrain ab Für Kuwait spricht das ⁠Außenministerium eine Reisewarnung aus. Von Reisen nach Bahrain werde dringend abgeraten, teilt das Ministerium mit. „Die Sicherheitslage ​in der ​Region bleibt höchst volatil; eine erneute ‌Verschärfung der Sicherheitslage in der Region ‌einschließlich erheblicher Einschränkungen des Flugverkehrs kann nicht ausgeschlossen werden.“ Dabei verweist das Ministerium auf Luftschläge ​aus Iran ​am 3. Juni, bei denen ​eine Militärbasis der USA in Bahrain attackiert und der internationale Flughafen in Kuwait beschädigt wurden. Trotz Waffenruhe: Erneut Kämpfe in Libanon Ungeachtet einer erneuerten Waffenruhe kommt es in Libanon wieder zu Kämpfen zwischen der Hisbollah und Israel. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete am späten Abend, dass bei verschiedenen Angriffen im Süden und Osten des Landes mindestens acht Menschen getötet wurden. Zudem habe es mehrere Verletzte gegeben, darunter seien auch mehrere Frauen und Kinder gewesen. Bei einem erneuten Angriff der proiranischen Miliz auf die im Süden Libanons stationierten Truppen wurde ein Soldat getötet, wie Israels Armee am Abend mitteilte. In der Nacht zum Donnerstag hatten sich Israel und Libanon nach Angaben des US-Außenministeriums auf einen neuen Anlauf zur Umsetzung der bisher faktisch kaum wirksamen Waffenruhe geeinigt. Die Hisbollah lehnte die vereinbarten Bedingungen jedoch ab, kurz darauf erfolgten neue Angriffe der Miliz. In Libanon hatte es bereits am Donnerstagmorgen Berichte über zahlreiche israelische Angriffe gegeben. Die libanesische Regierung ist keine Konfliktpartei in dem Krieg und hat nur begrenzten Einfluss auf die Hisbollah. Die Miliz war an den Gesprächen nicht beteiligt.IAEA-Bericht: Keine großen Änderungen bei Irans AtomprogrammDie Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) sieht ​trotz des seit drei Monaten andauernden Krieges der USA und Israels gegen Iran keine größeren Veränderungen am iranischen Atomprogramm. Das geht aus einem vertraulichen Bericht der Behörde an die ​Mitgliedstaaten hervor. Es ist die erste Bestandsaufnahme seit ⁠Beginn der Angriffe Ende Februar. US-Präsident Donald Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatten die Zerstörung des Atomprogramms als eines ihrer ​Hauptziele im ​Krieg genannt.In dem Dokument fordert die IAEA die Regierung ‌in Teheran erneut auf, den Verbleib von ‌Beständen an angereichertem Uran zu klären. Seit einer früheren US-israelischen Bombardierung der wichtigsten iranischen Atomanlagen im vergangenen Juni fehlt von dem Material ​jede Spur. Die ​Behörde habe seit fast einem Jahr keinen Zugang ​mehr, um die Bestände an schwach und hoch angereichertem Uran zu überprüfen, hieß es in dem Bericht. Dies sei ein Grund zur Sorge über die ‌Weiterverbreitung von Atomwaffen. Die lückenlose Überwachung des Nuklearmaterials müsse dringend wiederhergestellt werden. Die Einhaltung des Atomwaffensperrvertrags sei ‌unerlässlich und dürfe unter ‌keinen Umständen ausgesetzt werden.Iran hat Uran auf bis zu ​60 Prozent angereichert. Für den Bau von Atomwaffen ist ein Reinheitsgrad von etwa 90 ​Prozent erforderlich. Die Uranbestände gelten als einer der Hauptstreitpunkte in den ‌Verhandlungen zwischen den USA und Iran über eine Beendigung des Krieges. Trump dringt darauf, dass Iran das Material abgibt. Zuletzt konzentrierten sich die Bemühungen jedoch auf ein vorläufiges Abkommen, das die Klärung der Nuklearfragen vertagen würde. Der ⁠Bericht wurde im Vorfeld der vierteljährlichen Sitzung des 35-köpfigen IAEA-Gouverneursrats ‌in der ‌kommenden Woche erstellt. Libanon: Israel zieht sich aus Grenzort zurück Als Teil der Umsetzung einer Waffenruhe zwischen Israel und Libanon hat sich die israelische Armee aus dem libanesischen Grenzort Dibbin zurückgezogen. Die libanesischen Streitkräfte bestätigten, dass sie in die Stadt eingerückt seien, nachdem das israelische Militär abgezogen sei. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht.Die libanesischen Streitkräfte haben demnach vor Ort von den Israelis errichtete Barrieren beseitigt. Spezialisierte Teams führten weiterhin Erkundungen rund um den Ort aus und räumten im Gebiet zurückgelassene Blindgänger. Die Armee rief die Bevölkerung auf, das Gebiet nicht zu betreten und den Anweisungen des Militärs Folge zu leisten, bis der Einsatz abgeschlossen ist.Israels Armee reagierte auf Raketenbeschuss der Hisbollah ab März mit Luftangriffen und einer Bodenoffensive im Südlibanon. Dabei rückten israelische Truppen auch unter anderem in Dibbin ein. In der Vereinbarung zur Waffenruhe ist auch vorgesehen, dass sich die Hisbollah aus dem Südlibanon zurückziehen soll. Die libanesische Armee soll dort die Kontrolle übernehmen. Die Hisbollah hat die Bedingungen von der israelischen und libanesischen Regierung vereinbarten Waffenruhe abgelehnt. Anna Lea JakobsHisbollah lehnt Waffenruhe mit Israel ab Die Hisbollah im Libanon lehnt die jüngst getroffenen Bedingungen für eine Waffenruhe mit Israel ab. „Das angekündigte Abkommen ist ein Fahrplan zur Zerstörung eines Teils des libanesischen Volkes und zur Unterwerfung des übrigen Teils“, hieß es in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung von Hisbollah-Chef Naim Kassim. Die Verhandlungen mit Israel bezeichnete er als "schamlos". Für die Miliz seien eine vollständige Waffenruhe und der Abzug Israels aus dem Süden des Libanon entscheidend. Solange Israel im Land bleibe, werde der Widerstand fortgesetzt. Zudem warnt Kassem, dass der Norden Israels nicht sicher sei, solange libanesische Dörfer ​bombardiert und Menschen getötet würden. Eine Verknüpfung der Präsenz der Hisbollah mit einer Waffenruhe oder einem israelischen Abzug lehnt er ab. Israel und Libanon einigen sich erneut auf Waffenruhe Israel und Libanon haben sich nach Angaben der USA auf eine Waffenruhe geeinigt. Voraussetzung sei, dass die Hisbollah-Miliz das Feuer vollständig einstelle und sich aus dem Gebiet südlich des Litani-Flusses zurückziehe, teilte das US-Außenministerium nach Verhandlungen in Washington mit. Zwischen beiden Ländern herrschte bereits offiziell eine Waffenruhe, die jedoch faktisch nahezu komplett ignoriert wurde. Nun gibt es Anzeichen, dass auch der neue Anlauf, die Waffenruhe zwischen Israel und Libanon umzusetzen, scheitern könnte. Denn Israel greift offenbar weiter in Libanon an. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete am Morgen von mindestens zwei Drohnenangriffen auf verschiedene Fahrzeuge im Süden des Landes. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht.Im aktuellen Konflikt stehen sich Israel und die Schiiten-Miliz gegenüber. Die libanesische Regierung ist selbst keine Kriegspartei – und hat auch nur begrenzt Einfluss auf die Hisbollah. Die mit Teheran verbündete Miliz ist nicht an den Gesprächen beteiligt. Sie sieht Verhandlungen mit Israel als Kapitulation an.Die in Washington getroffene gemeinsame Erklärung sieht die Einrichtung sogenannter Pilotzonen in Libanon vor, in denen ausschließlich die regulären libanesischen Streitkräfte die Kontrolle ausüben sollen. Die Hisbollah soll sich aus Gebieten südlich des Litani-Flusses – also aus dem Gebiet nahe der Grenze zu Israel – zurückziehen. Wie diese Sicherheitszonen eingerichtet werden sollen, ist noch unklar. „Diese Schritte werden Fortschritte hin zu einem umfassenden Friedens- und Sicherheitsabkommen ermöglichen“, heißt es. Es wurden zunächst keine Angaben gemacht, ob es sich bei dem neuen Bekenntnis zur Waffenruhe um eine zeitlich begrenzte Verlängerung handelte. Zuvor war die Waffenruhe jeweils befristet verlängert worden. Israel und Libanon vereinbarten, ihre Gespräche in der Woche vom 22. Juni fortzuführen, um eine umfassende Einigung zu erzielen, heißt es in der Erklärung weiter.Die Zukunft der Beziehungen zwischen Israel und Libanon müsse von den beiden Regierungen selbst entschieden werden. Jeder Versuch „staatlicher oder nichtstaatlicher Akteure“, die „Zukunft Libanons als Geisel zu nehmen“, werde zurückgewiesen. Dies scheint ein deutlicher Bezug auf Iran zu sein, der die Hisbollah unterstützt. Bei den stockenden Verhandlungen mit USA über ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs fordert Teheran auch ein Ende des Libanon-Konflikts als Teil einer Vereinbarung.Mehr ladenTickarooLive Blog Software