Jessic Ngankam galt einst als Hoffnungsträger bei Hertha BSC. Drei Jahre nach seinem Wechsel zu Eintracht Frankfurt steht der Stürmer jedoch vor einer offenen Zukunft. Der 25-Jährige sucht erneut Perspektive – und ein Blick auf Zahlen und Stationen zeigt, wie schwierig seine Entwicklung zuletzt verlief. Ein Beinbruch warf ihn dabei ganz weit zurück.
Hertha BSC kassiert vier Millionen Euro Ablöse
Im Sommer 2023 kassierte Hertha BSC rund vier Millionen Euro für den früheren U21-Nationalspieler. Ein Transfer, der sich für die Berliner wirtschaftlich sinnvoll war, weil der Verein nach dem Bundesliga-Abstieg Geld dringend benötigte. Doch Ngankams Marktwert ist inzwischen deutlich gesunken und wird aktuell auf rund 700.000 Euro taxiert – in einem Alter, in dem viele Profis eigentlich ihren sportlichen Höhepunkt erreichen.Bei Eintracht Frankfurt konnte sich der Angreifer von Beginn an nicht dauerhaft durchsetzen. Bereits nach einem halben Jahr verlor er seinen Platz im Kadergefüge. Es folgte im Januar 2024 die erste Leihe zum FSV Mainz 05, wo er bis zum Saisonende Spielpraxis sammeln sollte. Doch auch dort gelang ihm kein nachhaltiger Durchbruch.
Im Sommer 2024 ging es für Ngankam weiter zu Hannover 96 in die 2. Bundesliga. Dort schien sich zunächst eine neue Chance zu ergeben – bis eine schwere Verletzung den nächsten Rückschlag brachte. Im April 2025 zog er sich im Spiel gegen die SV Elversberg einen Bruch von Schien- und Wadenbein zu. Die Hoffnungen auf eine feste Verpflichtung in Hannover zerschlugen sich damit abrupt.









