Wegen Vergewaltigungsvorwürfen müsste sich Andrew Tate eigentlich vor britischen Gerichten verantworten. Doch der Prozess kommt nicht voran – während Tate in Russland gefeiert wird.
06.06.2026, 20.36 Uhr
Andrew Tate (rechts) und sein Bruder Tristan Tate
Der Anwalt der mutmaßlichen Opfer des Influencers und Frauenhassers Andrew Tate hat die britischen Behörden scharf dafür kritisiert, die Auslieferung an Großbritannien noch immer nicht durchgesetzt zu haben. Es sei dem Scheitern dieser Behörden zu verdanken, dass Tate und seinem Bruder nun eine neue Plattform in Russland geboten werde, so Matthew Jury im britischen »Guardian«.
Andrew und Tristan Tate sind in Großbritannien in mehreren Fällen angeklagt, darunter Vergewaltigung, Körperverletzung und Menschenhandel. Ermittlungen zu den Vorwürfen mehrerer Frauen aus den Jahren 2014 und 2015 wurden im Februar wieder aufgenommen. Auch in Rumänien, wo die Brüder zuletzt lebten, laufen mehrere Verfahren gegen sie. Bislang hat Großbritannien eine Auslieferung der beiden jedoch noch nicht forciert. Andrew und Tristan Tate weisen alle Vorwürfe zurück.








