Deniz Aytekin hat mit dem Ende der just abgelaufenen Saison seine Karriere als Schiedsrichter beendet. So ganz ohne Einfluss auf das Geschehen in der kommenden Spielzeit wollte er aber offenbar nicht bleiben. Auf den Tag zwei Wochen nach dem Pokalsieg der Bayern im Berliner Olympiastadion stand Aytekin am Sonnabend ab 18 Uhr in Dortmund als Losfee parat, als die erste Runde des DFB-Pokals für die Saison 2026/27 ausgelost wurde. Jeweils 32 Profi- und Amateurvereine wollten wissen, wer ihre Gegner werden, wenn die neue Saison beginnt.
1. FC Union trifft auf Eintracht Braunschweig
Es dauerte nicht lange, da verlas der ehemalige Schiedsrichter schon den Namen des 1. FC Union Berlin. Ärgerlich für die Eisernen war, dass er zuvor Eintracht Braunschweig gezogen hatte; einen der vier Zweitligisten der kommenden Spielzeit, die sich im Amateurtopf wiedergefunden hatten. Pech für Union: Als 15. der vergangenen Saison in der 2. Bundesliga war Braunschweig der höchstplatzierte Verein, auf den die Eisernen hätten treffen können. Als Bundesligist gehen sie natürlich trotzdem klar favorisiert ins Duell gegen die Niedersachsen, trotzdem hätte es kein härteres Los für den FCU gegeben.Eine etwas leichtere Aufgabe loste Aytekin dafür Hertha BSC zu. Die Alte Dame trifft auf den 1. FC Saarbrücken, den 14. der vergangenen Drittligasaison. Allerdings: Der Drittligist sorgte vor zwei Jahren noch für eine Pokalüberraschung nach der anderen und bewies, dass er höherklassige Vereine schlagen kann. Nachdem Saarbrücken in der Saison 2023/2024 unter anderem den FC Bayern aus dem Weg geräumt hatte, war damals erst im Halbfinale Schluss.Die VSG Altglienicke, die sich als Landespokalsieger Berlins als dritter Hauptstadtklub für den DFB-Pokal qualifiziert hatte, bekommt es mit dem VFL Wolfsburg zu tun. Der Bundesligaabsteiger ist in Berlin, vor allem bei Hertha-Fans, derzeit ungern gesehen, weil er Interesse an Fabian Reese und Tjark Ernst haben soll. Womöglich kann sich der Regionalligist also auf die Unterstützung einiger Charlottenburger verlassen, wenn es gegen den höherklassigen Gegner geht.














