Die CDU Mecklenburg-Vorpommern hat sich in Linstow auf ihren Wahlkampfkurs eingeschworen. Mit großer Geschlossenheit stimmten die Delegierten am Wochenende dem mehr als 120 Seiten starken Programm zu. Gleichzeitig wurde der Landesvorstand neu gewählt. Daniel Peters wurde als Vorsitzender bestätigt. Damit starten nun auch die Christdemokraten im Nordosten offiziell in den Landtagswahlkampf 2026.
Bereits am vergangenen Wochenende verabschiedete die AfD in Grimmen und die Linke in Schwerin ihr Wahlprogramm. Mitte Juni wird dann die SPD folgen. Die Linke setzt auf eine Fortführung der Regierungsbeteiligung im Land.
In seiner Rede vor den 170 Delegierten machte CDU-Landeschef Daniel Peters deutlich, wohin die Union steuern soll. Mit scharfen Angriffen auf die rot-rote Landesregierung, einer klaren Abgrenzung zur AfD und dem Anspruch, die „verwaiste politische Mitte“ zu besetzen, formulierte er das Ziel, die politische Richtung im Land neu auszurichten und den Machtwechsel in Schwerin zu vollziehen. Bildung, Wirtschaft und innere Sicherheit gelten hierbei als prioritäre Aufgaben.
Peters, der seit April 2024 Landesvorsitzender und zudem Vorsitzender der Landtagsfraktion ist, warnte vor einer Polarisierung des Wahlkampfs und nutzte den Vergleich mit einem Fischbrötchen, in dem das beste immer in der Mitte zu finden ist.










