PfadnavigationHomePolitikAusland„Bedrohung für Seeverkehr“USA schießt iranische Drohnen vor der Straße von Hormuz abStand: 01:51 UhrLesedauer: 2 MinutenDrohnensicht auf die Straße von Hormuz am 3. JuniQuelle: REUTERS/ReutersDas US-Militär fängt iranische Drohnen ab, die auf dem Weg zur Straße von Hormuz waren und setzt aus „Selbstverteidigung“ zu eigenen Angriffen an. Donald Trump liefert unterdessen eine Schätzung zum iranischen Waffenarsenal.Das US-Militär hat vier iranische Drohnen abgeschossen, die in Richtung der Straße von Hormus gestartet waren. „Die Angriffsdrohnen stellten eine unmittelbare Bedrohung für den regionalen Seeverkehr dar“, teilte das für die Golfregion zuständige US-Regionalkommando Centcom. Kurze Zeit später attackierte die USA dann iranische Radarstellungen. Die Angriffe auf die Anlagen in Goruk und auf der Insel Qeschm dienten demnach der „Selbstverteidigung“ gegen weitere iranische Attacken.Es ist der neueste Vorfall in einer Reihe von gegenseitigen Angriffen, die die Bemühungen um eine Einigung zur Verlängerung der seit knapp zwei Monaten geltenden Waffenruhe belasten. Obwohl die Angriffe neue Befürchtungen aufkommen ließen, der Waffenstillstand könnte endgültig zusammenbrechen, bekräftigte Trump diese Woche, er sei sicher, dass seine Regierung auf dem besten Weg sei, den Konflikt erfolgreich zu beenden. „Wir werden so oder so gewinnen“, sagte Trump noch am Donnerstag. Nach seiner neuesten Schätzung verfügt Teheran noch über gut ein Fünftel seines Raketenarsenals. Die meisten Drohnenfabriken, Abschussrampen und Einrichtungen zur Raketenproduktion seien ausgeschaltet worden, sagte der Republikaner in einem Interview mit dem TV-Sender NBC News. „Aber sie verfügen weiterhin über Kapazitäten. Sie haben noch einige Raketen und einige Drohnen.“ Trump ergänzte: „Prozentual würde ich sagen, vielleicht noch 21 bis 22 Prozent ihrer Raketen.“ Das seien immer noch viele, aber nicht mehr das, was sie anfangs hatten.Medienberichte nennen deutlich höhere Zahlen als TrumpEs blieb unklar, worauf Trumps Schätzung des iranischen Raketenarsenals beruhte. Zuletzt hatte es immer wieder Medienberichte gegeben, die unter Berufung auf US-Beamte oder Geheimdiensterkenntnisse nahelegten, dass der Iran weiter über einen großen Teil seiner Raketen verfügt. Die „New York Times“ etwa berichtete Mitte Mai, der Iran verfüge noch über etwa 70 Prozent seiner mobilen Abschussrampen sowie rund 70 Prozent seines Raketenarsenals. Die „Washington Post“ hatte ähnliche Zahlen genannt. Lesen Sie auchEin ranghoher Vertreter des US-Militärs bezeichnete jene kursierenden Zahlen bei einer Anhörung im US-Kongress aber als falsch – ohne eigene Zahlen zu nennen. Trump hat seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran Ende Februar immer wieder betont, wie erfolgreich die Militärschläge gegen den Iran gewesen seien. Unterdessen wurde bekannt, dass Kuwait bei der USA Abwehrsysteme gegen Drohnenangriffe gekauft hat. Man habe den Verkauf entsprechender Rüstungsgüter im Wert von rund zwei Milliarden US-Dollar (rund 1,7 Milliarden Euro) genehmigt, teilte das US-Außenministerium mit. Kuwait wurde im Zuge des Iran-Kriegs immer wieder Ziel iranischer Angriffe, weil das Land Militärstützpunkte der USA beherbergt. luwi/AP/dpa
Krieg im Nahen Osten: USA schießt iranische Drohnen vor der Straße von Hormuz ab - WELT
Das US-Militär fängt iranische Drohnen ab, die auf dem Weg zur Straße von Hormuz waren und setzt aus „Selbstverteidigung“ zu eigenen Angriffen an. Donald Trump liefert unterdessen eine Schätzung zum iranischen Waffenarsenal.













