Paris (dpa) - Der Italiener Flavio Cobolli fordert im Finale der French Open den deutschen Tennisstar Alexander Zverev heraus. Der 24-Jährige zog kampflos ins Endspiel am Sonntag ein, da sein Landsmann Matteo Arnaldi krankheitsbedingt nicht zum Halbfinal-Duell antreten konnte. Diese Nachricht wurde rund eine halbe Stunde vor Matchbeginn von den Organisatoren bekanntgegeben. Cobolli und Zverev reagierenEr habe sich einen Virus eingefangen und sich in der vergangenen Nacht mehrmals übergeben müssen, sagte Arnaldi in einer Pressekonferenz. Er habe bei der Nachricht „fast geweint“, wie Cobolli erklärte: „Ich bin traurig und zur gleichen Zeit glücklich.“Zverev hatte Arnaldi nach eigener Aussage in der Kabine getroffen, „er hat schrecklich ausgesehen“, erzählte der Weltranglistendritte: „So etwas passiert. Wir sind alle nur Menschen. Wir wünschen uns nicht, dass es passiert, aber es passiert.“So etwas kam erst dreimal bei den Männern vorLaut des Datenanbieters Opta ist es erst das dritte Grand-Slam-Halbfinale in der Tennis-Geschichte bei den Männern, bei dem es einen sogenannten Walkover gab. Zuvor war das auch bei den Duellen Jim Courier gegen Richard Krajicek bei den Australian Open 1992 und Nick Kyrgios gegen Rafael Nadal in Wimbledon 2022 passiert.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Auf dem Weg ins Halbfinale hatte Arnaldi insgesamt 19:42 Stunden auf den Platz gestanden - so lange wie kein anderer French-Open-Spieler seit 1991.© dpa-infocom, dpa:260605-930-180385/2
Gegner tritt nicht an: Cobolli im Finale gegen Zverev
Paris (dpa) - Der Italiener Flavio Cobolli fordert im Finale der French Open den deutschen Tennisstar Alexander Zverev heraus. Der 24-Jährige zog kampflos ins Endspiel am Sonntag ein, da sein Landsmann Matteo Arnaldi krankheitsbedingt nicht zum Halbfinal-Duell antreten konnte. Diese Nachricht wurde rund eine halbe Stunde vor Matchbeginn von den Organisatoren bekanntgegeben. Cobolli und Zverev reagierenEr habe sich einen Virus eingefangen und sich in der vergangenen Nacht mehrmals übergeben müssen, sagte Arnaldi in einer Pressekonferenz. Er habe bei der Nachricht „fast geweint“, wie Cobolli erklärte: „Ich bin traurig und zur gleichen Zeit glücklich.“Zverev hatte Arnaldi nach eigener Aussage in der Kabine getroffen, „er hat schrecklich ausgesehen“, erzählte der Weltranglistendritte: „So etwas passiert. Wir sind alle nur Menschen. Wir wünschen uns nicht, dass es passiert, aber es passiert.“So etwas kam erst dreimal bei den Männern vorLaut des Datenanbieters Opta ist es erst das dritte Grand-Slam-Halbfinale in der Tennis-Geschichte bei den Männern, bei dem es einen sogenannten Walkover gab. Zuvor war das auch bei den Duellen Jim Courier gegen Richard Krajicek bei den Australian Open 1992 und Nick Kyrgios gegen Rafael Nadal in Wimbledon 2022 passiert.Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von Plattform X angereichertUm Ihre Daten zu schützen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von Plattform X angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse übermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie unter sz.de/datenschutz.Auf dem Weg ins Halbfinale hatte Arnaldi insgesamt 19:42 Stunden auf den Platz gestanden - so lange wie kein anderer French-Open-Spieler seit 1991.© dpa-infocom, dpa:260605-930-180385/2












