Das erste Training auf amerikanischem Boden vermittelte schon mal einen Eindruck, welche Kulisse in den meisten US-Spielorten wartet. Die imposante Skyline von Chicago – viel mächtiger als jene beispielsweise in Frankfurt am DFB-Campus – bildete beim ersten Training der deutschen Nationalmannschaft das perfekte Fotomotiv für den „American Dream“. Auf dem Health Performance Center des MLS-Klubs Chicago Fire, einst Arbeitgeber der deutschen Nationalspieler Bastian Schweinsteiger und Arne Friedrich, hat nach dem ersten Aufgalopp in Herzogenaurach nun der zweite Vorbereitungsteil auf die herausfordernde WM in den USA, Kanada und Mexiko (11. Juni bis 19. Juli) begonnen.

Kai Havertz wird herzlich von den Kollegen begrüßt

Mittendrin auch Kai Havertz, der nicht in Frankfurt in den Linienflieger gestiegen, sondern wegen des im Elfmeterschießen verlorenen Champions-League-Finals mit dem FC Arsenal gegen Paris Saint Germain gesondert angereist war. Herzlich begrüßt bei der Ankunft in der Lobby des edlen Waldorf Astoria von den Kollegen. „Die Vorfreude war das ganze Jahr schon da. Und persönlich war es für mich wichtig, so früh wie möglich zur Mannschaft zu stoßen“, betonte der 26-Jährige, der nach der ersten Einheit hinter verschlossenen Türen auch in der digitalen Pressekonferenz von den Eindrücken der Drei-Millionen-Metropole des Bundesstaates Illinois berichtete.