PfadnavigationHomeSportFußballArtikeltyp:LivetickerWM 2026Fifa führt Änderung bei der Nationalhymnen-Zeremonie einStand: 08:41 UhrLesedauer: 6 MinutenDie Fifa hat entschieden, dass Zuschauer bei der WM keine Trinkflaschen mit in die Stadien bringen dürfen. Auch leere Plastikflaschen sind aus Sicherheitsgründen verboten. Bei der WM werden Temperaturen von weit über 30 Grad erwartet. Wie viel Wasser im Stadion kosten wird, ist unklar.Der Fußball-Weltverband revolutioniert die Dramaturgie vor dem Anpfiff der Partie. Außerdem: Ein Abwehrspieler der deutschen Nationalmannschaft steht vor dem Wechsel zum FC Bayern. Alle News im WM-Ticker.Am 11. Juni beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Die 48 Mannschaften bereiten sich nun vor, etliche Testspiele stehen an. Bleiben Sie hier auf dem Laufenden über alles Wichtige rund um das Turnier und die deutsche Nationalmannschaft.Freitag, 8.11 Uhr – Alle Spieler auf dem Platz und nicht mehr in einer Reihe bei HymneBei der WM werden erstmals auch die Ersatzspieler bei der üblichen Zeremonie vor dem Anpfiff mit auf dem Platz stehen. „Während der Nationalhymnen versammeln sich alle 26 Akteure jedes Teams um das Banner im Mittelkreis, damit jeder einzelne von ihnen – also nicht nur die Startelf – diesen symbolträchtigen Moment voller Stolz und Emotionen erleben kann“, gab die Fifa eine Woche vor dem Start in das Turnier bekannt. Der Weltverband kündigte an, dass die Teams beim Einlaufen von Kindern und Jugendlichen begleitet werden. „Die Zeremonie vor der Partie wird durch eine Reihe zusätzlicher visueller Elemente bereichert, darunter ein Banner im Mittelkreis, kleine Nationalflaggen sowie das charakteristische Fifa-Logo auf dem Spielfeld“, hieß es. Zum Handschlag der Spielführer und zum Mannschaftsfoto der Startelf sind die Ersatzspieler dann nicht mehr auf dem Feld. Die Fifa skizzierte, dass die Zeremonie im Verlauf des Turniers „um zusätzliche Elemente wie farbigen Rauch oder Pyrotechnik erweitert“ werde. Freitag, 6.25 Uhr – Mexikos Generalprobe geglücktMexiko hat seine Generalprobe mit 5:1 gegen Serbien gewonnen. In Toluca geriet die Nationalmannschaft zunächst in Rückstand, drehte dann aber auf. Petar Stanic brachte die nicht für die WM qualifizierten Serben in der 19. Minute in Führung und profitierte dabei von einer missglückten Abwehraktion der mexikanischen Innenverteidiger. Johan Vásquez (34. Minute) und ein Eigentor von Stefan Bukinac (45.+2) sorgten aber noch vor der Pause für die mexikanische Führung. Raúl Jiménez (57.), ein Eigentor von Adem Advic (72.) und Luis Chavéz (90.) sorgten für die weiteren Treffer der Gastgeber.Freitag, 3.23 Uhr – Mexiko verspricht „wunderbare Zeit“Die mexikanischen Behörden gehen trotz Protesten und Sicherheitsbedenken davon aus, dass Besucher eine „wunderbare Zeit“ im Co-Gastgeberland verbringen werden. „Wir sind bereit, die Weltmeisterschaft unter Einhaltung aller erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen auszurichten“, sagte Mexikos Außenminister Roberto Velasco nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Johann Wadephul in Mexiko-Stadt.Lesen Sie auchDerzeit gibt es in der mexikanischen Hauptstadt Proteste und Straßenblockaden einer streikenden Lehrergewerkschaft. Auch andere soziale Gruppen haben Demonstrationen während der WM angekündigt. „Wir sind eine Demokratie, wir sind ein Land der Freiheiten“, begründete Velasco die Proteste.Freitag, 1.58 Uhr – Shakira singt „Dai Dai“ auf EröffnungsfeierPopstar Shakira wird bei der Eröffnungsfeier der Fußballweltmeisterschaft am 11. Juni in Mexiko-Stadt den offiziellen Song „Dai Dai“ erstmals live aufführen. Das kündigte der Weltverband FIFA an – eine Woche vor dem Start des Turniers. Gemeinsam mit Co-Sänger Burna Boy wird die Kolumbianerin vor den Fans im Aztekenstadion der mexikanischen Hauptstadt auftreten. Die Eröffnungsshow der WM soll 90 Minuten vor dem Anpfiff des Spiels zwischen Mexiko und Südafrika beginnen. Künstler wie Danny Ocean, J Balvin, Lila Downs und Alejandro Fernández werden ebenfalls auftreten.Donnerstag 23.30 Uhr – Deutscher Gruppen-Gegner schockt TopfavoritenDeutschlands Gruppengegner Elfenbeinküste hat Topfavorit Frankreich eine bittere Testspielniederlage zugefügt. Das Team um Superstar Kylian Mbappé und den beiden Münchnern Michael Olise und Dayot Upamecano verlor vor den heimischen Fans in Nantes mit 1:2 (1:0) gegen die Ivorer. Rayan Cherki brachte das in der ersten Halbzeit überlegene Team von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps in der 45. Minute in Führung. Guela Doué (53.) glich für die Elfenbeinküste nach der Pause aus. Amad machte in der 84. Minute die Überraschung gegen den Weltmeister von 1998 und 2018 perfekt. Auch die Spanier taten sich in ihrem Testspiel schwer. Der Weltmeister von 2010 kam in La Coruna gegen Frankreichs Gruppengegner Irak nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Donnerstag 22.51 Uhr – Embolo kann doch einreisenDer Schweizer Nationalstürmer Breel Embolo kann doch in die USA reisen. Wie der Verband mitteilte, erhielt der 29-Jährige das Visum und kann am Freitag fliegen. Geplant ist, dass er am Freitagabend (US-Ortszeit) zum Team stößt. Embolo hatte den Abflug mit der Mannschaft verpasst, da es Probleme mit seinen Einreisedokumenten gab. Der 29-Jährige musste noch einmal zur US-Botschaft in Bern und einen Visumsantrag stellen, teilte der Schweizer Verband mit. Donnerstag, 17.06 Uhr – Brown vor Wechsel zum FC BayernDer FC Bayern München steht angeblich vor einem Transfer von Jung-Nationalspieler Nathaniel Brown. Wie die „Bild“ berichtet, ist sich der deutsche Fußball-Rekordmeister mit dem Linksverteidiger von Eintracht Frankfurt über einen Wechsel in diesem Sommer mündlich einig.WM-Fahrer Brown soll einen Vertrag beim Doublesieger bis Ende Juni 2031 bekommen. Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl soll über den Transfer bereits in direktem Kontakt mit seinem Frankfurter Kollegen Markus Krösche stehen. Offizielle Aussagen lagen zunächst nicht vor.Donnerstag, 15.04 Uhr – Iraner haben alle Reiseunterlagen komplettAlle Mitglieder der iranischen Nationalmannschaft haben ihre Visa für die Einreise in Mexiko erhalten und können zur WM aufbrechen. „Mit der Erteilung der Visa für die verbleibenden zwei Mitglieder ist der Prozess zur Erlangung der Einreisegenehmigungen abgeschlossen“, teilte der Verband eine Woche vor Beginn des XXL-Turniers in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) mit.Lesen Sie auchDer Iran befindet sich seit Ende Februar in einem militärischen Konflikt mit den USA. Die Einreise der iranischen Nationalmannschaft in die Vereinigten Staaten hatte für Diskussionen gesorgt. Auch deshalb erklärte der iranische Verband Ende Mai, dass er sein Trainingscamp von Arizona ins mexikanische Tijuana verlegen wird.Donnerstag, 14.29 Uhr – Rasen der Japaner zu schlechtJapans Fußball-Nationalmannschaft wechselt im WM-Camp in mexikanischen Monterrey Medienberichten zufolge den Trainingsplatz. Grund dafür soll der Zustand des Rasens sein. Ursprünglich sollen die Japaner auf dem Hauptplatz von UANL Tigres trainieren. Der soll aber - so berichtet ESPN - Mängel aufweisen. Donnerstag, 14.21 Uhr – 72 Prozent der Spieler kicken im AuslandBei der Fußball-WM läuft eine der globalisiertesten Berufsgruppen der Welt auf. Eine Datenanalyse des Finanzportals Finalarm und von DataPulse Research zeigt, wie stark sich der Arbeitsmarkt für Fußballprofis seit 1990 geöffnet hat: Bei der WM 2026 stehen 72 % der Nationalspieler bei einem Verein außerhalb ihres Heimatlandes unter Vertrag, fast dreimal so viele wie 1990 (26 %).Auch die deutsche Nationalmannschaft internationalisiert sich wieder: Bei der WM 2010 standen noch alle Nationalspieler bei Bundesliga-Klubs unter Vertrag, 2026 spielt rund ein Drittel (33 %) im Ausland. Im internationalen Vergleich ist das weiterhin ein niedriger Wert.Donnerstag, 10.18 Uhr – Fifa verbietet leere Wasserflaschen im StadionTrotz vielerorts erwarteter Temperaturen über 30 Grad Celsius dürfen Fans bei der WM keine leeren Wasserflaschen mit in die Stadien nehmen. Der Weltverband Fifa änderte eine entsprechende Passage in seinem Leitfaden und teilt jetzt mit: „Zur Vermeidung von Missverständnissen: Wiederverwendbare Wasserflaschen dürfen nicht ins Stadion mitgebracht werden.“ Grund sollen Sicherheitsbedenken sein.Lesen Sie auchMedienberichten zufolge sind Ticketinhaber bereits über die Änderung informiert worden. Das Verbot dürfte bei Besuchern für mächtig Ärger sorgen, da Fans ihre leeren Flaschen nicht einmal mehr an einem Trinkbrunnen oder Wasserspender auffüllen können. Zuletzt hatte der Weltverband noch angekündigt, dass leere, transparente und wiederverwendbare Plastikflaschen mit einem Fassungsvermögen von bis zu einem Liter in die Arenen mitgebracht werden dürfen. Wie teuer Wasserflaschen im Stadion sein werden, ist noch unklar. Bei der Klub-WM im Vorjahr hatten die Austragungsorte laut „The Athletic“ zwischen vier und sechs Dollar für eine Flasche Wasser verlangt.Wenn Sie hier klicken, können Sie sich den Gruppenspielplan der WM als PDF herunterladen. step/pk/lwö/SUF/mel