Sie befinden sich hier:StartseiteGesellschaftRichard Gere im Interview: „Die Bösen haben die Sprache gekapert“ © Tagesspiegel/Nassim Rad Tagesspiegel Plus Exklusiv An Bord eines Rettungsschiffs vor Lampedusa hat der Hollywood-Star Menschen getroffen, die lieber sterben würden, als in ihre Heimat zurückzukehren. Im Gespräch erklärt der 76-Jährige, was in der Migrationspolitik falsch läuft und wie er das ändern will. Stand: heute, 07:29 UhrHerr Gere, Sie sind in Berlin, um eine neue Initiative zu Migration zu starten. Was bringt Sie zu diesem Thema?Mein Besuch auf dem Rettungsschiff „Open Arms“ vor einigen Jahren, das damals mit 120 Migranten an Bord vor der italienischen Insel Lampedusa lag, hat mich sehr geprägt. Ich habe stundenlang mit diesen Menschen gesprochen und von der unbeschreiblichen Brutalität erfahren, die viele von ihnen auf der Flucht erlitten hatten. Folter, Vergewaltigung, Zwangsarbeit. showPaywall:trueisSubscriber:falseisPaid:true