Nachts im Museum? Nein Nachts im Labor! Am Samstag, den 6. Juni findet wieder die Lange Nacht der Wissenschaften statt. Sonst nicht öffentlich zugängliche Labore, Archive, Bibliotheken und Hörsäle öffnen ihre Pforten und bieten Einblick in aktuelle Forschungsfelder. Viele Veranstaltungen richten sich gezielt an junge Nachwuchswissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Aber auch Lehrerinnen und Lehrer können etwas lernen – ebenso wie jene, die nicht so leicht in Berliner Techno-Clubs reinkommen.Mehr als 50 Wissenschaftseinrichtungen aus Berlin und Potsdam bieten am Samstagabend rund 1500 Veranstaltungen. Die können Interessierte natürlich bei weitem nicht alle besuchen – und wir auch nicht nur annähernd vorstellen. Hier sind ein paar der interessantesten oder skurrilsten Highlights.
Einmal ins Jenseits und zurück
Wer an die Grenze des biologisch Machbaren reisen möchte, fängt am besten auf dem Campus Mitte der Charité an. Unter dem fast schon filmreifen Titel „Einmal ins Jenseits und zurück“ gewährt die Berliner Universitätsmedizin Einblicke in einen Bereich, den man im Idealfall niemals als Patient zu Gesicht bekommt: die High-End-Notfallmedizin.Hier geht es nicht einfach um den klassischen Pflicht-Kurs aus der Fahrschule: Zwischen Erster Hilfe und neuster Technologie bringt der Workshop wichtige Maßnahmen zur Wiederbelebung bei. Die Teilnehmer üben sich in den Schritten, die im Notfall ergriffen werden müssen, und lernen zudem den Stand der Technik bei Herz-Lungen-Maschinen, die Betroffene selbst nach dem Herzstillstand zurück ins Leben holen können.






