Stand: 04.06.2026 • 18:51 Uhr
Es ist eine schier unglaubliche Überlebensgeschichte: Ein seit fast einer Woche am Mount Everest verschollener Sherpa ist gerettet worden. Wie der 57-Jährige es geschafft hat, am Leben zu bleiben, ist noch unklar.
Auf dem höchsten Berg der Welt ist ein seit fast einer Woche vermisster Bergführer lebend gefunden worden. Kollegen des Mannes, die gerade Seile und Leitern für die endende diesjährige Saison am Mount Everest abbauten, entdeckten ihn. Der Vermisste sei inmitten von Gletscherspalten nahe dem Khumbu-Eisbruch, unmittelbar oberhalb des 5.364 Meter hoch gelegenen Basislagers, entlang gelaufen, teilten die nepalesischen Behörden mit.
Der 57-Jährige wurde zunächst mit Nahrung und Wasser versorgt und dann per Hubschrauber in Nepals Hauptstadt Kathmandu geflogen. Er wird derzeit in einem Krankenhaus behandelt. Behördenvertreter und Expeditionsveranstalter erklärten, er befinde sich in gutem Gesundheitszustand.
"Es ist ein Wunder", sagte ein Sprecher seiner Expeditionsagentur 8K Expeditions der Nachrichtenagentur dpa. "Er erzählte uns, dass er gestern den Hubschrauber gesehen habe. Es scheint, als sei er erschöpft gewesen und habe sich daraufhin ausgeruht. Ich denke, man kann dies wohl als eine 'Selbstrettung' bezeichnen."










