Nach dem 38:35 (28:20)-Sieg in der DAIKIN Handball-Bundesliga gegen den VfL Gummersbach erhielt der SC Magdeburg am Mittwochabend (3. Juli) in der ausverkauften GETEC Arena während Funkenfluges und Champagner-Dusche die Meisterschale überreicht. Als Erster reckte Kapitän Christian O'Sullivan die Trophäe unter dem Jubel seiner Teamkollegen in die Höhe. Anschließend wurde dem Norweger, für den nach zehn Jahren in Magdeburg eine Ära endet, eine weitere besondere Ehre zuteil: die Aufnahme in die „Hall of Fame“ des SCM.Bevor O'Sullivan und weitere scheidende Spieler vom Heimpublikum verabschiedet wurden, boten sie den grün-roten Fans noch einmal feinste Handballkost. Die Gastgeber lieferten sich mit dem Team aus Nordrhein-Westfalen eine spannende und torreiche Partie, in der der Tabellenvierte eindrucksvoll zeigte, dass er nicht nur zum Gratulieren an die Elbe gereist war. Am Ende setzte sich die Mannschaft von Bennet Wiegert relativ knapp mit drei Tore Vorsprung durch.
Eine große Ehre: Christian O'Sullivan wurde in die Magdeburger „Hall of Fame“ aufgenommen.
© Tom Lauruschkat/imago
Tränen fließen bei der Verabschiedung
Für den Meistertrainer war es bereits das dritte Mal in elf Jahren Amtszeit, dass er die Meisterschale entgegennehmen durfte. Zudem kann er stolz auf seine Mannschaft sein: Mit dem Erfolg gegen Gummersbach vollendete der SCM eine beeindruckende Heimserie. In der gesamten Saison blieb Magdeburg in eigener Halle ungeschlagen.Nachdem jeder Spieler die begehrte Silberschale in den Händen gehalten hatte, wurde es emotional. Der SCM verabschiedete gleich sieben Spieler, von denen einige den Verein über viele Jahre geprägt hatten. Dabei flossen auch einige Tränen. „Magdeburg ist für mich die Hauptstadt des Handballs“, sagte der spanische Torhüter Sergey Hernandez mit feuchten Augen. Neben ihm bestritten auch sein Keeperkollege Nikola Portner sowie Tim Hornke, Manuel Zehnder, Sebastian Barthold und Tim Zechel ihr letztes Heimspiel für den SCM.Alle Verabschiedeten haben ihren Teil zu den Erfolgen der vergangenen Jahre beigetragen – allen voran Kapitän Christian O'Sullivan. „Vor zehn Jahren sind Christian O'Sullivan und der SCM gemeinsam auf eine Reise gegangen – wir als hungrige Mannschaft und er als junger, ehrgeiziger und talentierter Spieler –, von der wir uns damals kaum vorstellen konnten, wohin sie uns führen würde“, sagte Bennet Wiegert gegenüber dem Onlineportal Handball World. „Heute ist er einer der erfolgreichsten Spieler, die es je beim SCM gegeben hat, und ich persönlich habe ihm extrem viel zu verdanken.“








