Es ist zweifelsohne die Currywurstbude mit dem prominentesten Standort in ganz Berlin. Nur wenige Schritte vom Brandenburger Tor entfernt kann man Curry Wolf nicht übersehen, sobald man das Hotel Adlon verlässt. Direkt gegenüber auf der anderen Straßenseite thront der kompakte Verkaufscontainer auf gepflastertem Gehweg und bietet den Berliner Kultimbiss schon ab 10 Uhr morgens an. Welche Hotelgäste hier wohl schon einen kurzen Zwischenstopp eingelegt haben? Seit gestern sorgt vor allem der Besuch des neu gewählten ungarischen Ministerpräsidenten Péter Magyar für Aufsehen. Auf seinem eigenen Instagram-Account hat der Staatschef sein kulinarisches Erlebnis während seines Antrittsbesuchs geteilt.

Magyar: „Damals waren die Currywürste größer“

Am Dienstagnachmittag tauchte Magyar samt Personenschutz plötzlich vor der kleinen Imbissbude auf. Ob er beim Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz zuvor ohne Mittagessen abgespeist worden war – oder in Manier manch bayerischer Ministerpräsidenten mit Kulinarik für Aufmerksamkeit in den sozialen Medien sorgen wollte, ließ er offen.

In dem Mitschnitt auf Instagram beklagt der ungarische Regierungschef scherzhaft in seiner Landessprache, dass die Currywürste in Deutschland in seiner Erinnerung früher größer gewesen seien. „Vor langer Zeit habe ich in Hamburg studiert, mit einem Erasmus-Stipendium (…) damals waren die Currywürste in Hamburg viel größer“, so Magyar. Im Wintersemester 2002/03 sei er zum Studium in der Hansestadt gewesen.