Bilderkennung, KI-generierte Darstellungen und Collagen sollen Kunden helfen, ihre Spendierhosen anzuziehen. Darauf setzt Amazon.com in seiner eigenen Shopping-App. Dabei existieren manche der dargestellten Produkte gar nicht, denn deren Bilder wurden per KI erzeugt. Mehr Geld einnehmen will auch SpaceX und plant 135 US-Dollar als Ausgabepreis beim geplanten Börsengang in der nächsten Woche. Verkauft wird zwar nur ein kleiner Teil aller Aktien, aber trotzdem sollen damit 75 Milliarden US-Dollar eingespielt werden. Fast ein Drittel der Aktien soll an Einzelinvestoren verkauft werden, üblich sind 5 bis 10 Prozent. Das könnte auch daran liegen, dass Großinvestoren bereits andere Produkte finanzieren. So schraubt Google-Mutter Alphabet die Ausgaben für KI weiter nach oben und möchte sich dies von Investoren bezahlen lassen. 10 der zusätzlich geplanten 80 Milliarden US-Dollar hat das Investmentunternehmen von Warren Buffet schon zugesagt – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
In der Star-Trek-Folge Schisms (TNG S06E05) bilden Crewmitglieder am Holodeck eine Folter- und Experimentierkammer nach, um sich verdrängte Erinnerungen daran wachzurufen. Auf ähnliche Weise möchte Amazon.com Kauflust wecken: Die Amazon Shopping App wird in den USA mit neuen generativen KI-Funktionen ausgestattet. Sobald man etwas in die Suchleiste eingibt, erscheinen Darstellungen von Sachen, vorerst aus den Abteilungen Gewand und Haushaltsgegenstände. Die gezeigten Dinge gibt es aber gar nicht, die Bilder sind KI-generiert. Ein Klick auf eine Darstellung soll zu ähnlichen Produkten aus dem Amazon-Katalog führen. Mitunter zeigt die App auch KI-generierte Zusammenstellungen verschiedener Produkte, die in der Form gar nicht bestellbar sind: Amazon-App zeigt KI-generierte Produkte, die es so nicht gibt.












