Der Irak kehrt an die Fussball-WM zurück – mit einer Mannschaft, die aus dem Schmerz geboren wurdeNach vierzig Jahren Pause hat sich die irakische Fussballnationalmannschaft wieder für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Dabei verkörpert sie Hoffnung und Trauma einer ganzen Nation – und steht sinnbildlich für die oft finstere Geschichte des Landes.04.06.2026, 05.30 Uhr10 LeseminutenHoffnungsträger eines ganzen Landes: Die irakische Fussballnationalmannschaft ist nach geschaffter WM-Qualifikation unterwegs in Bagdad.Hawre Khalid / GettyZaid Ismael parkiert seinen Geländewagen vor einem Gebäude aus den siebziger Jahren. Es gehört zum technischen Institut der Universität von Bagdad. Der gewaltige Campus am Tigris sieht aus, als hätte man eine sowjetische Vorzeigeuniversität in den Nahen Osten verpflanzt: Betonblöcke ragen in den blassblauen Himmel, überall wuchert dürres Gras.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Auf einem Rasenplatz trainiert die Fussballmannschaft von al-Talaba, einem Bagdader Spitzenklub. Am nächsten Tag steht ein Meisterschaftsspiel an, Ismael hat daher nur kurz Zeit. Er setzt sich auf eine Auswechselbank, die aus ein paar ausgeblichenen Plastiksitzschalen besteht. «Ich kann es immer noch nicht richtig fassen», sagt er und lächelt.Zaid IsmaelNZZBis vor ein paar Monaten war der 24-jährige Mittelfeldspieler nur irakischen Fussballexperten ein Begriff. Jetzt hingegen wird er in Bagdad auf der Strasse erkannt. Der Grund: Ismael gehört zu jener Mannschaft, die vor zwei Monaten in Monterrey irakische Fussballgeschichte geschrieben hat.Im Irak herrscht AusnahmezustandIm fernen Mexiko rang die Nationalmannschaft des Zweistromlandes in einem harten Kampf Bolivien mit 2:1 nieder und sicherte sich damit den letzten Startplatz für die Weltmeisterschaft in Nordamerika. Es ist das erste Mal seit vierzig Jahren, dass der Irak dabei ist.Ismael hat mitgekämpft. Der junge Spieler wurde in der 52. Minute eingewechselt, kurz bevor dem Stürmerstar Aymen Hussein das Siegestor gelang. «Nach dem Abpfiff fielen sich alle Spieler in die Arme. Es war wie in einem Traum. Ich hatte nicht realisiert, was wir erreicht hatten. Ich schrie: Leben wir gerade einen Traum?»Eine junge Irakerin feiert nach dem Sieg ihrer Nationalmannschaft gegen die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Iraker mussten über zwanzig Spiele bestreiten, ehe die WM-Teilnahme feststand.Murtadha Al-Sudani / ImagoSeit der Nacht von Monterrey, die Millionen Menschen am frühen Morgen live am Fernseher verfolgt hatten, herrscht im fussballverrückten Irak Ausnahmezustand. Egal, wohin man fährt, sieht man Bilder der Helden von Mexiko. Taxifahrer spielen Fussballsongs, wenn sie im Bagdader Stau feststecken.Dabei hat das Land andere Sorgen. Denn nachdem Amerika und Israel Ende Februar das Nachbarland Iran angegriffen hatten, herrschte auch im Irak wieder Krieg. Teheran-treue Gruppen griffen regelmässig amerikanische Stützpunkte an. Die Amerikaner wiederum schlugen mit Bombenangriffen auf die Milizen zurück. Für das von tiefen Trennlinien durchzogene, multikonfessionelle Land ist das eine grosse Belastung.Irakische Fussballfans 2009 in Bagdad. Der Irak ist ein fussballverrücktes Land. Der Sport vereint die verschiedenen Ethnien und Konfessionen.Muhannad Fala’ah / GettyEin Opfer der Geschichte«Angesichts dieser Umstände ist es umso wichtiger, dass wir uns qualifiziert haben», sagt Ismael. «Schliesslich ist es unsere Pflicht, Geschichte für das irakische Volk zu schreiben.» Auf dem Rasen vor ihm traben bereits die ersten Spieler zum Training an. Trotz dem Krieg und den Bomben- und Raketenangriffen läuft der Ligabetrieb weiter wie bisher.Der Irak ist ein hartes Land, sonnenverbrannt und voller Narben. Die Nationalmannschaft ist dafür ein gutes Beispiel. Fast alle Spieler sind von den Kriegen der letzten Jahrzehnte gezeichnet. Aymen Hussein, der Siegtorschütze von Monterrey etwa, war einst Binnenvertriebener. Sein Vater wurde von al-Kaida ermordet, sein Bruder vom Islamischen Staat (IS) entführt.Auch Ismael ist ein Opfer der blutigen Geschichte. 2006, als er vier Jahre alt war, wurde sein Vater von schiitischen Kämpfern erschossen. Zuvor hatte dieser als Geheimdienstmann für Saddam Hussein gearbeitet – jenen sunnitischen Diktator, der 2003 von den Amerikanern gestürzt wurde. In der Folge brach im Irak ein Bürgerkrieg zwischen Schiiten und Sunniten aus.Für Ismael war der Verlust des Vaters ein Ansporn. Mit Disziplin arbeitete er sich aus dem Armenviertel al-Shaab empor, fuhr ohne Geld mit dem Mofa zum Training und zog in die Provinz, um es in den Profifussball zu schaffen. Inzwischen hat er seiner Mutter und seinen Geschwistern teure Autos und Häuser gekauft. «So wie mir ging es vielen», sagt er. «Die irakische Mannschaft wurde aus Schmerz geboren.»Zaid Ismael (links) bei einem Länderspiel gegen Jordanien. Der Mittelfeldspieler ist einer der aufstrebenden Stars des Iraks.Noushad Thekkayil / Imago«Wir waren Soldaten, keine Sportler»Ismael und seine Kollegen sind nicht die ersten Iraker, die an einer WM teilnehmen. Davor hatte es das Nahostland schon einmal in eine Endrunde geschafft: 1986, als das Turnier ebenfalls in Mexiko stattfand. Grosse Spuren hinterliess der Irak damals nicht. Aus drei Spielen resultierten null Punkte, die Mannschaft schoss gerade einmal ein Tor – bei der 2:1-Niederlage gegen Belgien.In der Heimat gelten die Spieler von damals trotzdem als Helden. Schliesslich hatten sie die Spiele in Nordamerika jeweils nur ganz knapp verloren. Die Truppe um Hochbegabte wie Ahmed Radhi oder Hussein Saed gilt als erste goldene Generation, die der Irak hervorgebracht hat. «Wir waren Soldaten, keine Sportler», erinnert sich Ghanim Oraibi. Der inzwischen weisshaarige Verteidiger war einer der irakischen WM-Spieler von damals.Ghanim OraibiNZZHeute lebt Oraibi, der zum Treffen extra einen Trainingsanzug der irakischen Nationalmannschaft angezogen hat, in einer Villa im Osten von Bagdad. In einem der Zimmer hat er sein eigenes Fussballmuseum eingerichtet – mit alten Trikots, Wimpeln, Pokalen und Fotos aus den siebziger und achtziger Jahren. Eines zeigt ihn an der WM in Mexiko. Er blickt grimmig und trägt einen buschigen Schnauz wie Rudi Völler.Saddam regierte mit harter HandDer Irak habe damals ein Topteam gehabt, erzählt er. «In den siebziger und frühen achtziger Jahren waren wir eine der besten Mannschaften Asiens. Wir fegten etwa Saudiarabien mit 7:0 vom Platz.» Der Irak, der dank dem Erdölboom zu Reichtum gekommen war und als hochentwickeltes Land galt, spielte einen futuristischen Fussball. «Es war logisch, dass wir uns irgendwann für die WM qualifizieren würden.»Doch wie so oft in der Geschichte des Iraks hat auch diese Erinnerung eine finstere Seite. Als die Mannschaft um Oraibi nach Mexiko aufbrach, herrschten in der Heimat bereits schwere Zeiten. Ab 1980 führte Diktator Saddam Hussein, der 1979 an die Macht gekommen war, einen brutalen Krieg gegen den Nachbarn Iran. Zehntausende junge Männer starben an der Front im Süden und im Osten des Landes.«Alle meine Freunde waren im Krieg, viele sind gestorben», erinnert sich Oraibi. In Bagdad herrschte Kasernenatmosphäre. Kaum jemand durfte reisen, Telefongespräche wurden abgehört, Oppositionelle verschwanden. Saddam regierte mit harter Hand. «In meiner Familie wurden mehrere Leute exekutiert», sagt Oraibi. Als Schiit galt er dem von sunnitischen Clans beherrschten Regime als potenzieller Verräter.Zwar blieb den Fussballern das Schlimmste erspart. Aber auch sie bekamen die Brutalität des Saddam-Regimes zu spüren. Der Diktator unterstellte die Nationalmannschaft seinem Sohn Uday, einem hemmungslosen Sadisten, der für Angst und Schrecken sorgte und Frauen auf offener Strasse entführen liess, um sie zu vergewaltigen.Irakische Soldaten feiern den Sieg ihrer Mannschaft im Asiencup 2007. Im Irak herrschte damals ein Bürgerkrieg.John Moore / GettyNach Niederlagen ausgepeitschtUday liess die Spieler nach Niederlagen auspeitschen, rasierte ihnen die Haare ab oder zwang sie, stundenlang gegen Betonbälle zu treten. «Wir hatten alle furchtbare Angst», sagt Oraibi. «Wir spielten unter extremem Druck.» Auch in Mexiko herrschte teilweise finstere Stimmung. Die Mannschaft sei kaserniert worden und habe kaum herausgedurft. «Überall herrschte Furcht, dass iranische Agenten einen Mordanschlag gegen uns planen würden.»Drei Jahre nach der WM hängte Oraibi seine Fussballschuhe an den Nagel und tingelte als Trainer durch Arabien. Seine Heimat versank derweil immer weiter im Chaos. Nach dem Ende des Iran-Kriegs überfiel Saddam 1990 Kuwait, wurde von den Amerikanern zurückgeschlagen und mit Sanktionen belegt. Der Irak verwandelte sich in ein Armenhaus. Als die USA den Diktator 2003 stürzten, brach ein Bürgerkrieg aus. Später überrannte der IS Teile des Landes.Fortan rückte der Fussball in den Hintergrund. «Die Bedingungen waren katastrophal», sagt Oraibi, der trotzdem zurückkam, um hier Profimannschaften zu trainieren. Zudem kümmerte er sich um die Karriere seines Sohnes Zulfikar, der ebenfalls Fussballer werden sollte. «Er war beidfüssig und hatte eine gute Technik», schwärmt Oraibi.Doch zur Karriere sollte es nicht kommen. 2016 kam der junge Mann in Bagdad bei einem Bombenanschlag ums Leben. Oraibi ist bis heute über den Verlust nicht hinweggekommen. Im Wohnzimmer, wo er jeweils seine Gäste verabschiedet, nachdem er ihnen seinen Fussballschrein gezeigt hat, liegen lauter bedruckte Sofakissen mit Zulfikars Porträt.Ein Foto jener irakischen Mannschaft, die 2007 am Asiencup Südkorea schlug. Nach dem Spiel tötete ein Selbstmordattentäter in Bagdad fünfzig feiernde Fans.Getty«Wir kamen von ganz unten»Aber auch damals, als der Irak ganz unten war und im Blutrausch versank, gab es Hoffnung. Wieder war es der Fussball, der das entzweite und traumatisierte Land zusammenbrachte. 2007, auf dem Höhepunkt des Bürgerkriegs, gewann die Nationalmannschaft des Iraks wie aus dem Nichts in Jakarta die Asienmeisterschaft. Dank einem Tor von Yunis Mahmud schlug sie den klaren Favoriten Saudiarabien mit 1:0.«Wir kamen von ganz unten», sagt Ahmed Mnajed. Der inzwischen 44-jährige Ex-Spieler stand damals im Kader. Er lädt zu einem improvisierten Picknick mit Tee, Sonnenblumenkernen und Keksen auf einem Spielplatz vor dem Hochhaus ein, wo er mit seiner Familie lebt. Der Wohnblock im Westen von Bagdad gehört zu einer neuen Luxuswohnsiedlung. Solche Siedlungen gibt es im Irak seit ein paar Jahren immer mehr.Vor zwanzig Jahren war das noch undenkbar. Mnajed, der in den späten Saddam-Jahren mit dem Fussballspielen angefangen hatte, ging 2004 ins Ausland. «Im Irak war die Lage wegen der Gewalt so schlimm, dass man nicht mehr spielen konnte.» Nach dem amerikanischen Einmarsch 2003 ermordeten sunnitische und schiitische Milizionäre Zivilisten auf offener Strasse, kämpften gegeneinander und gegen die Besetzer.Mnajed tingelte durch international zweitklassige Ligen am Golf und in Libanon. Auch die Nationalmannschaft, wo er als Stürmer spielte, trat im Exil an. Meist trafen sich die Spieler in Jordanien – unter üblen Bedingungen. «Wir kamen in komplett heruntergekommenen Hotels unter, mussten auf Hartplätzen oder manchmal sogar auf der Strasse trainieren. Und Zuschauer hatten wir auch keine.»Der Stürmer Ahmed Mnajed ist einer der Helden von 2007. Heute trainiert er die Erstligamannschaft von al-Shorta in Bagdad.Kieran Doherty / ReutersEin Blutbad als MotivationTrotzdem fuhr die Mannschaft 2007 zum Asienpokal nach Indonesien – und sorgte dort für die ganz grosse Sensation. In der Gruppenphase schlugen die Iraker das mit Premier-League-Spielern gespickte Australien, im Halbfinale besiegten sie Südkorea. Doch als nach dem Finaleinzug zu Hause die Menschen zu spontanen Freudenfesten auf die Strassen strömten, tötete ein Selbstmordattentäter in Bagdad fünfzig Fans mit einer Autobombe.«Wir waren entsetzt, als wir das mitbekamen», sagt Mnajed. Gleichzeitig war das Blutbad für die Spieler aber eine Motivation. «Die Mutter eines getöteten Jungen kontaktierte uns und bat uns, für ihren Sohn den Pokal zu holen. Wir waren entschlossen, das zu tun.» Ein paar Tage später gewann der Irak tatsächlich das Finalspiel. Doch nach dem Titel zerfiel die Mannschaft. Zu schwierig waren die Bedingungen.Ahmed MnajedNZZInzwischen hat sich Mnajeds 17-jähriger Sohn dazugesetzt. Er ist FC-Barcelona-Fan und spricht im Gegensatz zu seinem Vater fliessend Englisch. «Meine Generation hat genug von den Konflikten im Land», sagt er. «Wir wollen leben.» Aber ohne den Sieg von 2007 wäre der Irak nicht da, wo er heute ist. «Der Erfolg hat wesentlich dazu beigetragen, dass der Bürgerkrieg abflaute. Er hat den Leuten Hoffnung gegeben.»Ein paar Tage nach dem Picknick spielt die Mannschaft von al-Shorta in einem modernen Stadion im Westen von Bagdad gegen das Team von Naft. Shorta steht für Polizei, Naft für Öl und Gas. Fast alle Mannschaften in der obersten irakischen Liga gehören seit je zu einem Ministerium. Auf der Ehrentribüne sitzen hohe Polizeibeamte, Ex-Spieler und Geschäftsleute und trinken gezuckerten Tee.Sunniten und Schiiten, Christen und KurdenUnten am Spielfeldrand gestikuliert Mnajed wild mit den Armen. Wie so viele Ex-Stars ist auch er inzwischen als Trainer unterwegs. Bei Shorta ist er kurzfristig eingesprungen, um das schlingernde Team zu stabilisieren – heute gelingt ihm das. Die von derzeitigen Nationalspielern dominierte Mannschaft gewinnt das Spiel mit 1:0.Nach dem Match drängen sich Spieler und Offizielle in den Katakomben. Der irakische Fussball hat seit den nuller Jahren einen Wandel durchgemacht. Es fliesst jetzt mehr Geld in den Sport, die Liga hat eine Kooperation mit der spanischen Primera División abgeschlossen, die Trainingsbedingungen sind gut. Nationalspieler verdienen bis zu 15 000 Dollar im Monat.Das passt zum neuen Irak, der seit dem Sieg über den IS trotz den derzeitigen Spannungen so stabil ist wie selten zuvor. Überall in Bagdad wird seither gebaut, es entstehen Autobahnen, Luxushotels und Shoppingmalls. Vor den Cafés und Restaurants stehen gewaltige Flachbildfernseher, auf denen Fussball gezeigt wird – internationale Spiele, aber auch jene der Nationalmannschaft.Die Truppe ist ein Spiegelbild des gespaltenen Landes, schweisst es gleichzeitig aber auch zusammen. Sie besteht aus Routiniers, aus jungen Profis aus dem Irak und aus Spielern, die im Exil aufgewachsen sind. Aus Sunniten und Schiiten, Christen und Kurden. Ob sie aber in ihrer WM-Gruppe eine Chance hat, ist fraglich. Mit dem zweimaligen Weltmeister Frankreich, dem Afrikameister Senegal und dem starken Norwegen warten harte Gegner.Irakische Nationalspieler beim Training. Die Mannschaft besteht aus Exilanten und Einheimischen – und verkörpert damit den neuen Irak.Ameen Ahmed / NurPhoto via Getty«Warum nicht in der Schweiz?»«Wir fahren nicht hin, um nur dabei zu sein», sagt Zaid Ismael, der Mittelfeldspieler. Er will sein Land, wo sogar proiranische Milizionäre auf das Turnier hinfiebern, mit Ehre vertreten. Aber nicht nur das. Heimlich träumt er auch von einem Vertrag in Europa. «Warum nicht in der Schweiz? Beim FC Basel oder bei YB?», sagt er und lacht, während die Sonne über dem Trainingsplatz auf dem Universitätsgelände untergeht.Die Helden von früher sind hingegen skeptisch. «Wir waren härter damals», sagt Oraibi, der Eisenfuss von 1986. «Heute spielen viele der Jungen für Geld.» Mnajed, der Stürmer von 2007, glaubt, dass sein Team besser war als das heutige – und bereut es, selbst nie an einer WM gespielt zu haben. «Die Mannschaft von 2007 war die beste, die der Irak je hatte. Leider konnte sie ihr Potenzial nie voll entfalten.»Passend zum Artikel
Eine Mannschaft aus Schmerz: Irak bei der WM 2026
Nach vierzig Jahren Pause hat sich die irakische Fussballnationalmannschaft wieder für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Dabei verkörpert sie Hoffnung und Trauma einer ganzen Nation – und steht sinnbildlich für die oft finstere Geschichte des Landes.














