Die Lage der deutschen Wirtschaft wird von den Bürgerinnen und Bürgern immer schlechter eingeschätzt – und löst damit für die Befragten des ARD-«Deutschlandtrend« Migration als das zentrale Problem im Land ab.Nur noch 13 Prozent bewerten die wirtschaftliche Lage in Deutschland positiv, 7 Prozentpunkte weniger als im Januar und so wenig wie zuletzt während der Eurokrise Ende der Nullerjahre, wie die jüngste Befragung von Infratest dimap für den ARD-«Deutschlandtrend« ergab. Die deutliche Mehrheit (85 Prozent) bewertet die gegenwärtige wirtschaftliche Lage in Deutschland als weniger gut oder schlecht.
27 Prozent nennen den Angaben zufolge die wirtschaftliche Lage als wichtigste Aufgabe für die Politik. Dahinter folgt der Themenbereich Zuwanderung und Flucht (21 Prozent), auf Platz drei wird soziale Ungerechtigkeit, Armut/Bürgergeld (18 Prozent) genannt.Als weitere wichtige Probleme gelten demnach Rente beziehungsweise Alterssicherung (12 Prozent), der Bereich Bildung (11 Prozent) sowie Umwelt- und Klimaschutz (10 Prozent).
Gefragt nach der persönlichen wirtschaftlichen Lage in einem Jahr äußern demnach 53 Prozent der Befragten die Vermutung, ihre persönliche Situation werde etwa gleich sein wie heute. Weitere 38 Prozent rechneten mit einer Verschlechterung in den kommenden zwölf Monaten, in Ostdeutschland sei es fast jeder Zweite. Nur sechs Prozent der Bundesbürger glauben den Angaben zufolge an eine Verbesserung ihrer Situation im kommenden Jahr.








