Unangekündigter Besuch in der Ukraine: Trotz der massiven russischen Luftangriffe ist Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Morgen in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw eingetroffen.Begleitet wird der Nato-Generalsekretär von Mitgliedern des Nordatlantikrats, dem höchsten politischen Entscheidungsgremium der Nato. Die Nato hatte vor der Reise darum gebeten, nicht über den Solidaritätsbesuch zu berichten, da man sich um die Sicherheit der Botschafter aus den Mitgliedstaaten sorgte. Nach SPIEGEL-Informationen wurde die Reise deswegen auch auf den noch bestehenden Kanälen in Russland angekündigt, eine solche Absprache ist vor allen VIP-Besuchen in der ukrainischen Hauptstadt mittlerweile üblich.
Rutte hatte sich primär aus symbolischen Gründen zur Reise in die Ukraine entschieden. Gerade wegen der deutlichen Verschärfung der russischen Angriffe auf zivile Ziele in Kyjiw sei es wichtig, dass die Nato dort Gesicht zeige, hieß es von Nato-Diplomaten. Man dürfe sich von Moskau nicht einschüchtern lassen. Neben einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj werden Rutte und die Botschafter in Kyjiw Gespräche im Rahmen des Nato-Ukraine-Rats abhalten. Es ist die erste Sitzung des Formats, die in der Ukraine selbst stattfindet.










