Mehr als jeder dritte Radfahrer verzichtet einer Umfrage zufolge auf einen Helm während der Fahrt. Besonders jüngere Menschen zwischen 18 und 29 Jahren tragen demnach keinen Kopfschutz, das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Sender RTL und n-tv. Fast die Hälfte von ihnen lege nach eigenen Angaben keinen Helm an.Als häufigsten Grund gegen das Tragen nannten 42 Prozent aller Befragten kurze Fahrstrecken. Andere verwiesen auf unbequeme Helme (23 Prozent), auf Vergesslichkeit (21 Prozent), ein einengendes Gefühl (18 Prozent), vorsichtigen Fahrstil (17 Prozent) und Ästhetik (14 Prozent). Jeweils etwas mehr als ein Drittel der 1003 Befragten gab bei der Umfrage an, entweder immer oder nie einen Helm zu tragen.Noch geringer als in der Umfrage erscheint der tatsächlich auf den Straßen gemessene Anteil der Radfahrer mit Helm. Nach Angaben der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen waren es 2025 innerorts 37 Prozent, spürbar weniger als in den Vorjahren. Mehrheitlich mit Helm fuhren Menschen auf E-Bikes und sechs- bis zehnjährige Kinder. Besonders niedrig und stark rückläufig war der Anteil in den Altersgruppen zwischen 17 und 30 Jahren.Im Vergleich zu 2015 nahm die Zahl der getöteten Radlerinnen und Radler hierzulande um 20,6 Prozent zu. Der Anstieg sei auf die zunehmende Zahl von E-Bike-Nutzern zurückzuführen, erläuterte das Bundesamt. Bei wie vielen Unfällen ein Helm hätte schützen können, geht aus der Statistik nicht hervor.
Viele wünschen sich laut Umfrage eine Pflicht zum Fahrradhelm, nur wenige tragen einen
Viele Radfahrer tragen lieber keinen Helm, dafür nennen sie verschiedene Gründe. Gesetzlicher Zwang jedoch stößt auf erstaunlich hohe Zustimmung.






