Die Polizei im Ilm-Kreis hat 2024 deutlich mehr Straftaten aufgeklärt als im Jahr zuvor. In fast 64 Prozent der angezeigten Fälle konnten die Beamten im vergangenen Jahr Tatverdächtige ermitteln. Das teilte die Polizeiinspektion Arnstadt-Ilmenau mit. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um rund sechs Prozentpunkte. Thüringenweit lag die Aufklärungsquote im Schnitt bei gut 61 Prozent.

Insgesamt wurden im Ilm-Kreis 6.605 Straftaten angezeigt – 146 mehr als im Jahr davor. Den größten Anteil machten laut Polizei Diebstähle aus, etwa Kellereinbrüche sowie Fahrrad- und Ladendiebstähle. Es folgten Sachbeschädigungen, Beleidigungen und Rauschgiftdelikte sowie Rohheitsdelikte wie Körperverletzung oder Raub.

Besonders schwer aufzuklären seien Vermögens- und Fälschungsdelikte, hieß es von der Polizei. Die Spuren führten in diesen Fällen häufig ins Ausland. Bei den Betäubungsmitteldelikten gab es einen Rückgang, den die Ermittler auf die Teillegalisierung von Cannabis zurückführen.

Im Bereich der Sexualstraftaten registrierte die Polizei 160 Fälle. Darunter waren sexuelle Nötigung und Vergewaltigung sowie 44 Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen.

Lesen Sie mehr zum Thema