HomeKulturFilmDebatteDokument eines Fehlverhaltens2. Juni 2026, 14:32 UhrLesezeit: 4 Min.„Darf man das? Kann man einen Film im Nachhinein kürzen?“ Wim Wenders beim Deutschen Filmpreis am 29. Mai in Berlin. Gerald Matzka/Getty ImagesWim Wenders verhält sich in der Diskussion um eine Nacktszene mit der damals 13-jährigen Nastassja Kinski herablassend und unverschämt. Sein Werk „Falsche Bewegung“ sollte er dennoch nicht antasten.Essay von David SteinitzWim Wenders ist ein sogenannter Autorenfilmer. Das ist ein in seiner Proseminarhaftigkeit ziemlich einschläfernder Begriff, der in der aktuellen Diskussion um die Person des Regisseurs aber von zentraler Bedeutung ist.Interview:„Er war Gott für mich“Marie Franz sagt, der Künstler Konstantin Wecker habe ihr das Gefühl gegeben, etwas Besonderes zu sein, als sie als 17-Jährige mit ihm intim geworden sei. Heute sagt sie: Von Einvernehmlichkeit könne man bei einem solchen Machtgefälle nicht sprechen.
Diskussion um Wim Wenders: Dokument eines Fehlverhaltens
Der Regisseur verhält sich in der Debatte um eine Nacktszene mit der damals 13-jährigen Nastassja Kinski falsch. In einem Punkt aber könnte er recht haben.










