PfadnavigationHomeNewstickerDPAInfolineWirtschaft (DPA)EU-Kommission: BASF darf Lacke-Sparte an Carlyle verkaufenStand: 20:20 UhrLesedauer: 2 MinutenDer Verkauf soll im zweiten Quartal des kommenden Jahres abgeschlossen sein und spült BASF vor Steuern 5,8 Milliarden Euro in die Kasse. (Archivbild)Quelle: Uwe Anspach/dpaDer Chemie-Riese BASF verkauft seine Lacke-Sparte an US-Finanzinvestor Carlyle. Die europäischen Wettbewerbshüter machen den Weg frei - unter Bedingungen.Die EU-Kommission hat den Verkauf des Lacke-Geschäfts des Chemiekonzerns BASF an den US-Finanzinvestor Carlyle unter Auflagen genehmigt. Carlyle muss das weltweite Polysulfid-Geschäft des Spezialchemieunternehmens Nouryon verkaufen, das zum Portfolio der Investmentgesellschaft Carlyle gehört, wie aus einer Mitteilung der Behörde hervorgeht. Damit soll der Wettbewerb im Bereich der Dichtstoffe in der Luft- und Raumfahrt und der Polysulfide als dafür entscheidendem Ausgangsstoff gesichert werden.Nouryon sei einer von nur zwei globalen Anbietern dieser Polysulfide und habe deshalb erhebliche Marktmacht, begründete die EU-Kommission ihre Entscheidung. Polysulfide seien für die Herstellung von Dichtstoffen in der Luft- und Raumfahrt nötig - einem Markt, in dem auch BASF Coatings tätig ist. Aus Sicht der Brüsseler Wettbewerbshüter hätte das fusionierte Unternehmen wahrscheinlich die Möglichkeit und den Anreiz, den Zugang der Wettbewerber von BASF Coatings zu Polysulfiden für Dichtstoffe in der Luft- und Raumfahrt
EU-Kommission: BASF darf Lacke-Sparte an Carlyle verkaufen - WELT
Der Chemie-Riese BASF verkauft seine Lacke-Sparte an US-Finanzinvestor Carlyle. Die europäischen Wettbewerbshüter machen den Weg frei - unter Bedingungen.






