»Sensationell« nannte der norwegische Umweltminister Andreas Bjelland Eriksen den Fund. »Das Schiffswrack enthält die am besten erhaltene Ladung dieser Art, die jemals in Nordeuropa gefunden wurde«, berichtete die norwegische Denkmalschutzbehörde.Laut der Behörde wurde das Wrack von Espen Saastad entdeckt. Der Mann betreibt demnach ein kleines Unternehmen für Unterwasserfahrzeug-Einsätze und Vermessungsarbeiten. Saastad informierte die Behörden und beteilige sich nun gemeinsam mit dem Norwegischen Schifffahrtsmuseum an der Untersuchung des Wracks und der Bergung von Artefakten.
Auch Kronleuchter und Textilien könnten an Bord seinNeben dem vermutlich chinesischen Porzellan fanden Forscher an Bord des Schiffes auch »Kronleuchter, Gläser, Textilien, Getreide und Kisten, die offenbar Tee, Kräuter und Medikamente enthielten. Die Arbeiten dauern noch an, und die Archäologen machen immer wieder neue Funde«, so die Behörde. Fragmente von Kronleuchtern sollen möglicherweise aus Deutschland oder England stammen. »Ein Ziegelstein aus der Schiffsküche trägt den Stempel der Lübecker Ratsziegelei, die vom 15. Jahrhundert bis 1772 in Betrieb war«, hieß es. Das Schiff soll etwa Mitte des 18. Jahrhunderts gesunken sein.











