Koblenz (dpa/lrs) - Der größere Einsatz von Polizei und Feuerwehr wegen eines Gasaustritts in der Koblenzer Innenstadt ist beendet. „Messungen der Feuerwehr ergaben inzwischen, dass kein Gas mehr austritt“, teilte die Polizei am Nachmittag mit. Der Gefahrenbereich in einem Umkreis von rund 100 Metern um eine Baustelle in der Hohenfelder Straße wurde aufgehoben. „Alle umliegenden Gebäude können wieder gefahrlos betreten und verlassen werden“, hieß es von der Polizei. Auch der Verkehr sei wieder freigegeben. Was war da los?Am Morgen gegen 9.30 Uhr war die Polizei über eine beschädigte Gasleitung informiert worden. Die Arbeit auf der Baustelle wurde daraufhin gestoppt, die Arbeitskräfte verließen diese. Anwohnerinnen und Anwohner, die innerhalb des betroffenen Bereichs wohnen, sollten ihre Häuser vorerst nicht verlassen, hatte die Polizei mitgeteilt. Der Verkehr wurde umgeleitet.Der Bereich rund um die Baustelle ist abgesperrt. Thomas Frey/dpaStrom kurzzeitig wegWie die Energieversorgung Mittelrhein mitteilte, wurde bei den Baggerarbeiten eine Gasleitung der Energienetze Mittelrhein beschädigt. Demnach bestand Explosionsgefahr. „Beim Versuch, die Schadensstelle freizulegen, ist es allerdings zu einem weiteren Schaden gekommen“, teilte ein Sprecher mit. „Während der Arbeiten ist dem Fahrer versehentlich die Baggerschaufel abgerutscht, sodass in der Folge auch noch die 20-Kilovolt-Stromleitung beschädigt wurde.“ Die Stromversorgung fiel zunächst aus, konnte kurze Zeit später jedoch wieder hergestellt werden. Die Feuerwehr hatte einen sogenannten Leuchtpunkt im Rathaus am Willi-Hörter-Platz eingerichtet, der als Anlaufpunkt für die Bevölkerung zur Verfügung steht. Dieser ist nun nach Ende des Einsatzes wieder geschlossen.Für Bürgerinnen und Bürger außerhalb der Absperrungen bestand nach Polizeiangaben keine Gefahr. Der Geschäftsbetrieb in der Innenstadt, etwa in der Löhrstraße, war von den Maßnahmen nicht betroffen. Weitere Informationen zum Ausmaß des Gasaustritts lagen zunächst nicht vor.© dpa-infocom, dpa:260602-930-161807/5
Nach Gasleck und Stromausfall – Einsatz in Koblenz beendet
Koblenz (dpa/lrs) - Der größere Einsatz von Polizei und Feuerwehr wegen eines Gasaustritts in der Koblenzer Innenstadt ist beendet. „Messungen der Feuerwehr ergaben inzwischen, dass kein Gas mehr austritt“, teilte die Polizei am Nachmittag mit. Der Gefahrenbereich in einem Umkreis von rund 100 Metern um eine Baustelle in der Hohenfelder Straße wurde aufgehoben. „Alle umliegenden Gebäude können wieder gefahrlos betreten und verlassen werden“, hieß es von der Polizei. Auch der Verkehr sei wieder freigegeben. Was war da los?Am Morgen gegen 9.30 Uhr war die Polizei über eine beschädigte Gasleitung informiert worden. Die Arbeit auf der Baustelle wurde daraufhin gestoppt, die Arbeitskräfte verließen diese. Anwohnerinnen und Anwohner, die innerhalb des betroffenen Bereichs wohnen, sollten ihre Häuser vorerst nicht verlassen, hatte die Polizei mitgeteilt. Der Verkehr wurde umgeleitet.Der Bereich rund um die Baustelle ist abgesperrt. Thomas Frey/dpaStrom kurzzeitig wegWie die Energieversorgung Mittelrhein mitteilte, wurde bei den Baggerarbeiten eine Gasleitung der Energienetze Mittelrhein beschädigt. Demnach bestand Explosionsgefahr. „Beim Versuch, die Schadensstelle freizulegen, ist es allerdings zu einem weiteren Schaden gekommen“, teilte ein Sprecher mit. „Während der Arbeiten ist dem Fahrer versehentlich die Baggerschaufel abgerutscht, sodass in der Folge auch noch die 20-Kilovolt-Stromleitung beschädigt wurde.“ Die Stromversorgung fiel zunächst aus, konnte kurze Zeit später jedoch wieder hergestellt werden. Die Feuerwehr hatte einen sogenannten Leuchtpunkt im Rathaus am Willi-Hörter-Platz eingerichtet, der als Anlaufpunkt für die Bevölkerung zur Verfügung steht. Dieser ist nun nach Ende des Einsatzes wieder geschlossen.Für Bürgerinnen und Bürger außerhalb der Absperrungen bestand nach Polizeiangaben keine Gefahr. Der Geschäftsbetrieb in der Innenstadt, etwa in der Löhrstraße, war von den Maßnahmen nicht betroffen. Weitere Informationen zum Ausmaß des Gasaustritts lagen zunächst nicht vor.© dpa-infocom, dpa:260602-930-161807/5










