Der französische Hersteller Withings hat am Dienstag die Markteinführung seiner neuen vernetzten Heim-Körperanalysewaage „Withings BodyFit“ für den 1. Juli angekündigt. Das Modell, das zum Listenpreis von rund 250 Euro angeboten werden soll, bietet wie das bekannte Modell „Body Scan“ eine segmentale Körperanalyse, die in die einzelnen Beine, die einzelnen Arme und den Torso aufgeteilt ist. Allerdings ordnet sich die BodyFit im Sortiment unter dem bereits verfügbaren Modell ein: ein 6-Kanal-EKG und die Bestimmung des Gefäßalters über die Pulswellengeschwindigkeit bietet die neue Waage nicht.
Hinsichtlich der Bestimmung der Körperzusammensetzung soll aber auch die BodyFit auf höchstem Niveau arbeiten. So kommt nach einer von Withings zitierten klinischen Studie aus dem vergangenen Jahr die verwendete Messmethode auf Basis der bioelektrischen Impedanzspektroskopie (BIS) mit 13 Frequenzen bis zu 800 kHz sogar an das Röntgenverfahren DXA (Dual-Röntgen-Absorptiometrie, auch DEXA genannt) heran – und zwar mit eine Korrelation von bis zu 99 Prozent bei Fettmasse und bis zu 98 Prozent bei Muskelmasse. DEXA gilt als Referenzmethode zur Knochendichtemessung.
Withings widmet der Studie eine Seite in seinem Blog, allerdings mit wenig Angabe zu deren Durchführung. Aus der Pressemitteilung ergibt sich, dass Withings und Mon Stade, ein von den französischen Gesundheitsbehörden zertifiziertes Sport- und Gesundheitszentrum, die 6-Zonen-Körperzusammensetzungsmessung des Herstellers mit DEXA bei 80 Teilnehmenden verglichen. Zum Einsatz kam dabei die Body Scan, sodass Besitzer des Modells nicht wegen der Messgenauigkeit auf das neue Modell wechseln müssen.











