Mehr Flüge, neue Ziele: Eurowings will das Angebot am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) ausweiten. Das kündigte Max Kownatzki, der neue Vorstandschef der Fluggesellschaft, am Dienstag an. Die Hauptstadt sei ein „guter Standort“ und ein „strategischer Baustein“, sagte er. Eurowings will auch am BER zur „führenden Airline“ werden.
Der neue Hauptstadtflughafen in Schönefeld ein „guter Standort“? Eine solche Einschätzung hat man schon lange nicht mehr vom BER gehört. Doch Kownatzki meinte es ernst. „Vom Kundenprofil her passt der Flughafen sehr gut zu uns“, analysierte er. Der BER biete die richtige Mischung aus Touristik-, Freizeit- und Geschäftsreiseverkehr.
Derzeit habe die Lufthansa-Gruppe, zu der Eurowings gehört, am BER einen Marktanteil von rund 30 Prozent. Diese Quote soll weiter steigen, bekräftigte Kownatzki. Andere Airlines reduzieren ihr Angebot. Damit meinte er offenbar auch Ryanair, ohne dies aber offen zu sagen. Die entstehenden Lücken möchte Eurowings nun „mit Stolz belegen“.
Zahl der Eurowings-Flugzeuge am BER steigt auf elf
In Stuttgart, Köln/Bonn, Düsseldorf und Hamburg sei man bereits der Platzhirsch. Ziel sei es nun, auch am Flughafen BER die Nummer 1 zu werden, so der Vorsitzende der Eurowings-Geschäftsführung.









