Als David Bowie mit Iggy Pop im Herbst 1976 nach Berlin zog, um Abstand vom exzentrischen Leben und von den Drogen in Beverly Hills zu bekommen, war Alexander Scheer schon ein paar Wochen in der Stadt. Am 1. Juni des Jahres kam er in Berlin auf die Welt, und am Montag feierte der Schauspieler, Sänger und Entertainer seinen 50. Geburtstag mit der 30. Bowie-Show „Heroes“ im Berliner Ensemble. Es war eine Familienfeier im engen und weiteren Sinne – unter anderem mit Papa und Tante Evi (die Mama musste mit einer Sommergrippe zu Hause bleiben), aber auch mit seiner „Sonnenallee“-Familie, Leander Haußmann, Henry Hübchen, Katharina Thalbach, Detlev Buck sowie mit Frank Castorf und Klaus Lederer.
Dem Ex-Kultursenator dankte Scheer für die „rausgerückte Kohle“, mit der der Abend, der nun so zuverlässig das Berliner Ensemble und dessen Kasse füllt, überhaupt als Eigenproduktion entstehen konnte – ein Teilaspekt, der alles an diesem Abend noch mehr in das Reich der Märchen, Wunder und Legenden zu verlegen schien. Das Parkett und alle Ränge waren ausverkauft oder mit den Glücklichen von der Gästeliste gefüllt (Danke!). Im Laufe des Abends, spätestens beim titelgebenden Song, sprangen alle auf und rasteten aus (na ja, erhoben sich zumindest und wippten mit), am Ende kam auch der Intendant Oliver Reese mit einer Torte und einer Aufblas-50.






