Autounfall in Thüringen : Zwei Frauen und ihre Kinder sterben bei Kollision02.06.2026, 08:21Lesezeit: 2 Min.Die 20 Jahre alte Fahrerin geriet in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem Lastwagen zusammen. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen starben alle vier Fahrzeuginsassen, darunter zwei Kleinkinder.Tragischer Verkehrsunfall in Thüringen: Beim Zusammenstoß eines Autos mit einem Lastwagen sind am Montagnachmittag in Thüringen vier Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen zwei Kinder. Der Polizeiinspektion Suhl zufolge geriet eine 20-jährige Autofahrerin auf der Landstraße zwischen Kaltensundheim und Aschenhausen aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und prallte frontal mit dem entgegenkommenden Lastwagen zusammen.Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen starben die Fahrerin, ihre 25-jährige Beifahrerin und zwei Kinder im Alter von jeweils anderthalb Jahren noch an der Unfallstelle. Nach Angaben der Polizei sind die beiden verstorbenen Frauen die Mütter der beiden Kinder. Der Polizei zufolge war die Landstraße länger als vier Stunden lang gesperrt. Der 63 Jahre alte Fahrer des Lastwagens hatte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern können.Unfälle mit vier Todesopfern seltenMehrere Landespolitiker drückten in sozialen Medien ihr Mitgefühl aus. Ministerpräsident Mario Voigt, der derzeit auf einer Reise in Indien ist, schrieb am Montag auf der Plattform X, die Nachricht von dem Unfall mache ihn tief betroffen. „Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden der Verstorbenen, denen ich in diesen schweren Stunden mein aufrichtiges Mitgefühl ausspreche.“ Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) zeigte sich ebenfalls auf X „erschüttert“. „Ich bin in Gedanken bei den Angehörigen und Freunden.“Verkehrsunfälle mit so vielen Getöteten sind selten. Im April 2023 hatten bei einem Autounfall nahe Bad Langensalza sieben Menschen ihr Leben verloren, fünf waren gerade erst erwachsen geworden. Der Unfallverursacher wurde unter anderem wegen fahrlässiger Tötung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Er war betrunken und zu schnell unterwegs gewesen, als er mit seinem Wagen in den Gegenverkehr geriet. Außerdem hatte er seit Jahren keinen Führerschein besessen.Im gesamten vergangenen Jahr waren auf Thüringens Straßen 93 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das waren etwas weniger als noch 2024, als es noch 96 waren. Es wurden insgesamt knapp 52.000 Verkehrsunfälle gemeldet – 2,7 Prozent mehr als 2024. Auffällig dabei war laut dem Innenministerium: Junge Fahrer, aber auch Senioren sind häufiger an Unfällen beteiligt.