Gerichtsentscheidung in Tschechien: Rechtsextremy Liebich soll ausgeliefert werden
Hetze verbreiten, Haftstrafe kassieren, Geschlechtseintrag ändern und dann nach Tschechien absetzen: Das geht so nicht, sagt jetzt das Landgericht Pilsen.
Die verurteilte Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich wird am Landgericht in Pilsen vorgeführt
Hendrik Schmidt/dpa
(dpa/taz) Die Neonazi-Person Marla Svenja Liebich soll von Tschechien nach Deutschland ausgeliefert werden. Das hat das Landgericht im tschechischen Pilsen angeordnet. Liebich gab im Laufe der Verhandlung an, nicht ausgeliefert werden zu wollen, und hat nun einige Tage Zeit, um Beschwerde gegen die Entscheidung einzureichen. Die Auslieferung ist also noch nicht rechtskräftig.










