Nach einem Feuer in einem Krankenhaus in Eisenhüttenstadt sind am Sonntagabend rund 20 Menschen aus einer Station in Sicherheit gebracht worden. Drei Personen erlitten Rauchgasvergiftungen, die Polizei ermittelt gegen einen 41-jährigen Patienten.

Der Brand brach nach Polizeiangaben in einem Zimmer der Klinik im Landkreis Oder-Spree aus. „Nach derzeitigen Erkenntnissen erlitten drei Personen Rauchgasvergiftungen“, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Feuerwehr habe das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht.

Die Polizei ließ das betroffene Zimmer durch Kriminaltechniker untersuchen. Die Beamten ermitteln nach eigenen Angaben gegen einen 41 Jahre alten Patienten. Zu den möglichen Hintergründen der Brandentstehung machten die Ermittler zunächst keine näheren Angaben. Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei auf rund 50.000 Euro.

Station wird zwei Wochen gesperrt

Die betroffene Station des Krankenhauses werde wegen der notwendigen Renovierungsarbeiten für zwei Wochen geschlossen bleiben, sagte der Geschäftsführer des Krankenhauses, Thomas Lips, dem rbb. Wohin die rund 20 evakuierten Patienten in der Zwischenzeit verlegt werden, war zunächst nicht bekannt.