Die Bevölkerung in Deutschland wird ungeduldig: Knapp drei Viertel der Menschen (73 Prozent) wünschen sich eine schnellere Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig fürchten 45 Prozent, mit der technischen Entwicklung nicht Schritt halten zu können. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die der Branchenverband Bitkom anlässlich des Digitaltags am 26. Juni veröffentlicht hat.
46 Prozent der Befragten halten das Tempo der Digitalisierung für „viel zu langsam“, weitere 27 Prozent für „eher zu langsam“. Der Anteil derjenigen, die mehr Tempo fordern, ist damit gegenüber 2024 um 14 Prozentpunkte gestiegen. Damals lag er bei 59 Prozent. Zugleich schrumpft die Gruppe der Skeptiker: Nur noch 13 Prozent empfinden die Digitalisierung als zu schnell, nach 22 Prozent vor zwei Jahren. Lediglich 10 Prozent halten das aktuelle Tempo für angemessen.
Sorge wächst mit dem Alter
Dem Wunsch nach mehr Digitalisierung steht jedoch eine verbreitete Sorge gegenüber. 45 Prozent der Befragten geben an, sie hätten Angst, der technischen Entwicklung nicht folgen zu können. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Bei den 16- bis 29-Jährigen äußern sich 35 Prozent entsprechend, bei den 30- bis 49-Jährigen 36 Prozent und bei den 50- bis 64-Jährigen 46 Prozent. Unter den 65- bis 74-Jährigen sind es bereits 53 Prozent, bei den über 75-Jährigen sogar 67 Prozent.






