Apple verfolgt bei seinen Streamingdiensten Apple Music und Apple TV eine einfache Strategie: Es gibt einen Preis für das gesamte Angebot, den man entweder monatlich oder vergünstigt jährlich entrichten kann. So kostet Apple Music 10,99 Euro im Monat, Apple TV 9,99 Euro im Monat – beides Preise, die im Vergleich zur Konkurrenz, also vor allem Spotify und Netflix, noch recht moderat sind. Allerdings scheint Apple nun intern an zusätzlichen Abomodellen zu schrauben. Dies geht aus Codeleaks hervor, die der bekannte iOS-Experte Aaron Perris auf X publiziert hat.
Musik läuft, Skips eingeschränkt
Allerdings scheint dies nicht auf ein zusätzliches „Tier“ mit höheren Preisen, etwa für bessere Tonqualität oder Spezialinhalte, herauszulaufen. Stattdessen scheint Apple zu planen, im alten Spotify-Stil einen Einsteigerdienst einzuführen, der vermutlich werbefinanziert sein wird. In der jüngsten Beta der Apple-Music-Anwendung für Android sind demnach zwei Fehlermeldungen zu entdecken, die dazu passen. Sie sind aktuell noch nicht freigegeben, lassen sich aber aus dem Code auslesen.
Fehlermeldung eins nennt sich „error_message_skip_limit_reached“ und lautet übersetzt: „Sie können keine weiteren Titel überspringen.“ Dies könnte darauf hindeuten, dass Apple bei seinem Gratisdienst vorhat, eine beschränkte Anzahl an „Skips“ zu erlauben. Dabei laufen von dem Streamingdienst auf den Geschmack des Nutzers angepasste Titel – womöglich durch die Vorauswahl von Genres oder die vorhandene Apple-Music-Abspieldatenbank. Gefallen die Tracks dennoch nicht, kann man „Überspringen“ drücken. Das aber will Apple offenbar für Gratisnutzer beschränken. All das erinnert sehr an Spotifys Gratisdienst











