PfadnavigationHomePolitikDeutschlandProteste gegen Regierung„Das Aus durch die SPD-Arbeitsministerin ist Wahnsinn“ – Jetzt ruft die Linke zu Montags-Demos aufStand: 12:09 UhrLesedauer: 2 MinutenLinke-Chefin Ines SchwerdtnerQuelle: Fabian Sommer/dpaLinken-Chefin Schwerdtner ruft zu bundesweiten Demonstrationen gegen Sozialkürzungen auf. Vor allem ein Thema ist der Parteivorsitzenden wichtig. Mit Kundgebungen in mehreren Städten will die Linke Druck auf die Bundesregierung ausüben.Angesichts geplanter Kürzungen im Sozialsystem mobilisiert die Linke zu bundesweiten Sozialprotesten. Parteichefin Ines Schwerdtner wirft der Bundesregierung vor, Arbeitnehmer stärker zu belasten und Reformen zulasten vieler Bürger voranzutreiben.Es gehe im Land nicht voran, gleichzeitig würden Kürzungen vorbereitet, sagte sie im Interview bei N-TV. Arbeitnehmer sollten länger arbeiten und würden zunehmend unter Druck gesetzt. „Das Acht-Stunden-Aus durch die SPD-Arbeitsministerin ist Wahnsinn“, sagte Schwerdtner. Die geplanten Reformen würden Millionen Menschen betreffen und sollten nach ihrer Darstellung noch im Sommer umgesetzt werden. Deshalb müsse man der Bundesregierung „offensichtlich Dampf machen“.Lesen Sie auchDie Parteivorsitzende kritisierte unter anderem Debatten über eine Rente mit 70, Änderungen bei Arbeitszeitregelungen sowie steigende Beiträge für Pflege- und Krankenversicherung. „Der Frust vieler Menschen sei berechtigt“, sagte Schwerdtner. Deshalb wolle die Linke den Protest auf die Straße tragen und den Druck auf die Bundesregierung erhöhen. Zum Auftakt der Proteste sind Kundgebungen in mehreren Städten geplant, darunter Berlin, Köln und Hannover. Bereits in den kommenden Wochen sollen weitere Aktionen folgen.Unterstützung erhält die Linke von den Gewerkschaften. Der Deutsche Gewerkschaftsbund warnt, längere Arbeitstage erhöhten nachweislich das Risiko für gesundheitliche Probleme und belasteten Beschäftigte einseitig. Arbeitgeberverbände weisen diese Kritik zurück. Sie betonen, die Reform bedeute nicht automatisch längere Arbeitszeiten, sondern solle eine flexiblere Verteilung der Arbeitszeit ermöglichen. Lesen Sie auchHintergrund ist die Debatte über eine Reform des Arbeitszeitgesetzes. Die Bundesregierung prüft, statt einer täglichen Höchstarbeitszeit künftig stärker auf Wochenarbeitszeiten zu setzen. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hatte angekündigt, dazu einen Gesetzentwurf vorzulegen. Die Koalition wolle „insbesondere für Familien die Arbeitszeit flexibler machen“, sagte Bas dazu im Mai.jra
Linke ruft zu Montags-Demos auf: „Das Aus durch die SPD-Arbeitsministerin ist Wahnsinn“ - WELT
Linken-Chefin Schwerdtner ruft zu bundesweiten Demonstrationen gegen Sozialkürzungen auf. Die Partei will mit Kundgebungen in mehreren Städten Druck auf die Bundesregierung ausüben.







