Acer hat im Vorfeld der Computex zwei Computerbrillen vorgestellt: die Acer AR Vision GR0 und die Acer GI0. Die Acer AR Vision GR0 folgt dem Konzept der Display-Brille, also eines virtuellen Monitors für die Nase. Sie wird wie die Modelle der Marktführer Xreal und Viture per Kabel mit externen Geräten wie Smartphones und Laptops verbunden und projiziert deren Inhalte auf eine digitale Großleinwand im Sichtfeld. Die Acer GI0 orientiert sich hingegen an Metas alltagstauglicheren, displaylosen KI-Brillen.

In beiden Fällen greifen die Geräte etablierte Ansätze auf, ohne nennenswerte Neuerungen oder besondere technische Merkmale einzuführen. Die Display-Brille Acer AR Vision GR0 setzt wie vergleichbare Konkurrenzmodelle auf zwei Micro-OLED-Displays in Full-HD-Auflösung. Angaben zum Sichtfeld macht das Unternehmen nicht, stattdessen wirbt Acer wie die Konkurrenz mit einem virtuellen „172-Zoll-Display aus sechs Metern Entfernung“. Die Helligkeit fällt mit 200 Nits vergleichsweise gering aus, weshalb Acer einen optionalen Lichtschutz mitliefert, der sich an die Brille klippen lässt.

Als Anwendungsfelder nennt Acer ganz klassisch immersives Gaming und Medienkonsum für unterwegs sowie privates Arbeiten in öffentlichen Räumen. Die Brille ist laut Acer mit Android, iOS und Windows kompatibel und wiegt 69 Gramm. Kurzsichtige Nutzer sollen magnetische Korrekturlinsen einsetzen können.