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Zigarettenkippen oder Hundekot einfach liegenlassen - das kann in Hessen für die Verursacher richtig teuer werden. Wie die Städte Müllsünden ahnden.
Auch wenn sich die Verursacher oft nur schwer ermitteln lassen - für illegal entsorgte Abfälle können in Hessens Städten hohe Bußgelder fällig werden. So bittet die Stadt Rüsselsheim Abfallsünder, die dingfest gemacht werden, für das achtlose Wegwerfen von Taschentüchern oder Getränke-Dosen mit 25 Euro zur Kasse.
Teurer wird es bei größeren Vergehen: Wenn Sperrmüll, Autoreifen, Müllsäcken oder Bauschutt nicht ordnungsgemäß entsorgt werden, werden je nach Umfang mindestens 150 Euro fällig. Bei illegaler Entsorgung von Sonderabfällen wie Altöl oder Nachtspeicheröfen verhängt die Stadt noch deutlich höhere Geldbußen - und verlangt auch die Entsorgungskosten durch den Städteservice oder einen zertifizierten Fachbetrieb zurück.
Auch in Kassel müssen sich Müllsünder teils auf empfindliche Geldbußen einstellen. Wenn ein Verursacher ermittelt werden kann, müsse er die Kosten für die Abfallentsorgung sowie eine Verwaltungsgebühr bezahlen, erklärt die Stadt Kassel. Es drohen Geldbußen von bis zu 5.000 Euro.









