Israel-Day-Besucher mit Mamdani-Pappkamerad: Boykott des Bürgermeisters sorgt für Kritik
Er ist seit Jahrzehnten der erste Bürgermeister der als ewig toleranter Schmelztiegel der Kulturen bekannten Metropole, der die Israel Day Parade boykottiert. Vielleicht ist er sogar der allererste, der an dem fröhlichen Marsch der jüdischen Community durch Teile von Manhattan nicht teilnimmt. Aber Zohran Mamdani, seit wenigen Monaten neuer Bürgermeister der Millionenstadt an der US-Ostküste, hat sich früh entschieden, ein Zeichen zu setzen. »Ich habe bereits im Wahlkampf gesagt, dass ich nicht an der Parade teilnehmen werde. Und ich habe meine Ansichten über die israelische Regierung sehr deutlich gemacht«, hatte der 34-jährige Sohn der indischen Filmemacherin Mira Nair, der als progressiver Hoffnungsträger der Demokratischen Partei in den USA gilt, bereits am Donnerstag bei einer Pressekonferenz gesagt.
Kritik muss er sich dennoch gefallen lassen: Der Bürgermeister habe sich dafür entschieden, »Zehntausenden Juden sowie Unterstützern Israels den Rücken zu kehren«, teilte der israelische Uno-Botschafter, Danny Danon, in New York mit.
»Führung bedeutet, für alle New Yorker da zu sein, einschließlich der Juden, die diese Stadt ihr Zuhause nennen.«










