FilterUnbeständiges Wetter in Hessen – teils mit GewitternOffenbach. Es bleibt gewittrig in Hessen. Vereinzelt sind Starkregen, kleinkörniger Hagel sowie stürmische Böen möglich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Mehrere Gewitter blieben bis zum Nachmittag nach Angaben der Polizei ohne größere Folgen. Die Beamten berichteten von einzelnen umgefallenen Bäumen oder herabgefallenen Ästen. Es sei niemand zu Schaden gekommen. Bei wechselnd bis stark bewölktem Himmel lagen die Höchstwerte zwischen 23 und 27 Grad, im höheren Bergland um die 20 Grad.In der Nacht zum Montag klingen die Niederschläge den Prognosen zufolge ab, die Luft kühlt auf 14 bis 10 Grad ab. Zum Start in die neue Woche sind neue Schauer möglich, am Montagnachmittag können laut DWD wieder lokale Gewitter aufziehen. Die Tageshöchstwerte erreichen zwischen 21 und 25 Grad, in Hochlagen um die 18 Grad. Mit ähnlichem Wetter geht es am Dienstag weiter. (dpa)Weiterstadt: Saisonarbeiter bei Streit mit Messer verletztBei Streitigkeiten in einer Unterkunft für Saisonarbeiter im südhessischen Weiterstadt ist ein Mann nach ersten Ermittlungen der Polizei mit einem Messer verletzt worden. Wie die Beamten mitteilten, wurde der Vierzigjährige am Samstagabend mit Schnittverletzungen am Arm in ein Krankenhaus gefahren. Ein möglicherweise an dem Streit beteiligter Sechsunddreißigjähriger sei vorläufig festgenommen worden. Die Einsatzkräfte stellten ein Messer in der Unterkunft sicher – die mögliche Tatwaffe, wie die Polizei mitteilte. (dpa)Hessen: Gut sechs Prozent der Jugendlichen sind ohne SchulabschlussDie Quote von Schulabgängern ohne Hauptschulabschluss ist in Hessen nach dem Schuljahr 2024/2025 mit 6,3 Prozent weitgehend stabil geblieben. Im vorangegangenen Schuljahr hatte der Wert bei 6,2 Prozent gelegen. Wie das Kultusministerium in Wiesbaden auf Anfrage mitteilte, verließen 2025 rund 3.790 Schülerinnen und Schüler die Schule ohne Abschluss.Darunter sind den Angaben zufolge rund 2.100 Jugendliche, die aufgrund einer Beeinträchtigung ihrer Bildungs-, Entwicklungs- oder Lernmöglichkeiten eine sonderpädagogische Förderung erhielten. Sie strebten in angepassten Bildungsgängen spezielle Abschlüsse außerhalb des Hauptschulabschlusses an. Bei der Schulabbrecherquote wird der jeweilige Anteil an der gleichaltrigen Wohnbevölkerung gemessen.Hessen sei im zurückliegenden Schuljahr bundesweit das Land mit der niedrigsten Schulabbrecherquote gewesen, ergänzte ein Ministeriumssprecher und verwies auf einen Bericht der Rechercheplattform „Correctiv“. Demnach liegt Hessen vor Bayern (6,6 Prozent) und Hamburg (7,1 Prozent).„Die niedrige Schulabbrecherquote ist vor allem den umfangreichen Sprachfördermaßnahmen in hessischen Schulen zuzuschreiben“, erläuterte der Sprecher. In verpflichtenden Vorlaufkursen werden Kinder mit Defiziten in Deutsch im Jahr vor der Einschulung intensiv auf den Unterricht vorbereitet. Zudem sei der Deutschunterricht in der Grundschule stetig ausgebaut worden. Zugewanderte oder geflüchtete Kinder und Jugendliche werden in speziellen Deutsch-Intensivkursen unterrichtet. (dpa)Wiesbaden: Demonstration gegen Stationierung von MittelstreckenwaffenWiesbaden. Gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland und Europa sind in Wiesbaden Friedensinitiativen auf die Straße gegangen. Protestiert wurde auch gegen die Nutzung von US-Militärstützpunkten in Deutschland für Kriege der USA und in Nahost. Die Organisatoren sprachen von rund 1.500 Teilnehmenden. Die Polizei zählte etwa 600 Menschen und sprach von friedlichen Protesten. Auf Plakaten und Schildern stand: „Raus aus dem Kriegsbündnis Nato“, „Politiker an die Front“ und „Bafög für alle. Bildung statt Rüstung“. Ursprünglich hatte die Stadt etwa 5000 angemeldete Teilnehmer angekündigt. (dpa)Frankfurt: Mann greift Polizistin an WaffeFrankfurt. Ein Mann hat bei einem von ihm ausgelösten Einsatz nach der Waffe einer Polizistin gegriffen. Es fing damit an, dass der Mann in der Nacht auf Freitag auf einer großen Straße im Stadtteil Gallus umherirrte und Autos an der Weiterfahrt hinderte, wie die Polizei in Frankfurt mitteilte. Gegenüber einer alarmierten Streife gab der 21 Jahre alte Mann an, Herz-Kreislauf-Probleme zu haben. Rettungskräfte wollten ihn kurz darauf versorgen, als er nach dem Diensthemd der Beamtin griff und sich daran festhielt. Im Rettungswagen beruhigte sich der Mann zunächst, stand dann aber unvermittelt auf und fasste nach der Waffe. Er kam schließlich in eine Klinik. (dpa)Höchsttemperaturen bis 32 Grad – teils GewitterOffenbach. Bei Höchsttemperaturen von bis zu 32 Grad bleibt es in Hessen häufig niederschlagsfrei. In einzelnen Landesteilen sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aber auch Schauer und Gewitter möglich. Unwetter durch Starkregen schließen die Meteorologen gebietsweise nicht aus. Am Sonntag ist es laut DWD wechselnd, teils stark bewölkt mit Schauern und örtlichen Gewittern. Lokal sei dann unwetterartiger Starkregen nicht ausgeschlossen. Die Höchstwerte liegen nach der Vorhersage zwischen 23 und 27 Grad, im höheren Bergland um 20 Grad. 300.000 Euro Schaden an Kita in Hanau-Kesselstad Hanau. In Hanau-Kesselstadt haben am Freitagnachmittag mehrere Müllcontainer vor einer Kindertagesstätte in der Helmholtzstraße gebrannt. Die Feuerwehr wurde nach eigenen Angaben gegen 17.30 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits bis in den Dachbereich ausgebreitet und drohte auf das gesamte Gebäude überzugreifen.Mehrere Trupps brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Durch das Vorgehen habe der Schaden am Gebäude gering gehalten werden können, teilte die Feuerwehr mit. Der Sachschaden wird laut Polizei auf ca. 300.000 Euro geschätzt. Zur Brandursache lagen zunächst keine Angaben vor. „Stolpersteine“ mit Hakenkreuzen beschmiertOffenbach. Mehrere „Stolpersteine“ auf einem Gehweg in der Offenbacher Innenstadt sind mit Hakenkreuzen beschmiert worden. Verdächtig sei eine bislang nicht identifizierte Gruppe von Schülern, die sich kurz zuvor an dem Ort aufgehalten habe, teilte das Polizeipräsidium mit. Aus dieser Gruppe habe ein Jugendlicher den „Hitlergruß“ gezeigt. Eine Passantin hatte am Vormittag die acht beschmierten Gedenksteine, die an von den Nationalsozialisten verfolgte und ermordete Menschen erinnert, entdeckt. Die Steine wurden wieder gesäubert. Die Polizei ermittelt wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und hofft auf die Hinweise von Zeugen. (dpa) Frühling mit mehr Sonne und weniger Regen als üblich in HessenOffenbach. Die Menschen in Hessen haben einen der sonnigsten Frühlinge der vergangenen 70 Jahre gesehen. Von März bis Mai schien die Sonne im Bundesland rund 680 Stunden, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. „Nach vorläufigen Zahlen dürfte Hessen damit eines der fünf sonnigsten Frühjahre seit 1951 erlebt haben.“Hessen sei vergleichsweise mild durch das Frühjahr gegangen, hieß es. Die Mitteltemperatur lag laut Wetterdienst bei 10,2 Grad und damit rund 2,4 Grad über dem Mittelwert der internationalen Referenzperiode 1961–1990. Am 23. Mai sei im Rhein-Main-Gebiet der erste heiße Tag des Jahres mit mindestens 30 Grad gewesen. Das Frühjahr habe sich anschließend auch „hessenweit sehr sommerlich“ verabschiedet.Regen gab es im Vergleich zur Referenzperiode deutlich zu wenig. Laut Wetterdienst fielen etwa 128 Liter pro Quadratmeter – das sind nur 67 Prozent der üblichen Frühjahrsmenge. Deutschlandweit war der Frühling nach einer vorläufigen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) deutlich wärmer und sonniger als im Schnitt. „Die Sonne spendierte außergewöhnlich viele Stunden und ließ das Frühjahr vielerorts eher an südlichere Breiten erinnern.“ (dpa)Bergbau-Experte: Baden in Baggerseen lebensgefährlichGießen. Das Bergbau-Dezernat des Regierungspräsidiums in Gießen warnt vor Baden in Baggerseen. "Denn das Baden dort ist lebensgefährlich", mahnt sein Leiter Hendrik Ebert. Dies gelte besonders für noch in Betrieb befindliche und teils mit Wasser vollgelaufene Kies- und Sandgruben. Der Anlass: Jedes Jahr sterben in Hessen und anderswo Deutschland Menschen bei Badeunfällen außerhalb von Schwimmbädern. Erst an Pfingsten kamen in der Republik sechs Erwachsene und Minderjährige ums Leben. Baden sei in nicht stillgelegten Baggerseen verboten. Dort lauern Gefahren, die nicht zu unterschätzen sind, wie Ebert zu bedenken gibt. Dies betreffe einerseits für die Öffentlichkeit komplett gesperrte Baggerseen und andererseits auch Ufer-Abschnitte, die nicht für die Freizeitnutzung explizit freigegeben sind. Ebert: „Ohne Vorkenntnisse kann nicht eingeschätzt werden, welche Gefahren dort lauern.“ Selbst in stillgelegten Seen könne es unter Wasser noch zu Hangrutschungen kommen. „Die dadurch entstehenden Kaltwasser-Strömungen können bei den Badenden lebensgefährliche Kreislaufprobleme oder Krämpfe auslösen“, so der Bergbau-Fachmann.Seine für Oberflächengewässer und Hochwasserschutz zuständige Kollegin Gabriele Schramm warnt wiederum davor, allzu sorglos in Flüssen wie der Lahn zu schwimmen. In diesem Fluss sei Baden zwar erlaubt. Allerdings sei die Lahn kein angemeldetes Badegewässer, es gebe keine für die Sicherheit zuständige Aufsicht, auch werde die Güte des Wassers nicht überprüft. 50.000 kleine Maifische im Rhein bei Wiesbaden ausgesetztWiesbaden. Rund 50.000 kleiner Maifischlarven sind nahe Wiesbaden in den Rhein ausgesetzt worden, um den Wanderfisch bei seiner Wiederansiedlung zu unterstützen. Ursprünglich war der Maifisch in Westeuropa sehr weit verbreitet. Aufgrund von Gewässerverschmutzung, Wanderhindernissen und Überfischung gingen die Bestände in der Vergangenheit sehr stark zurück. An dem länderübergreifenden Projekt für seine Wiederansiedlung sind unter anderem Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen beteiligt. In seinem Lebenszyklus wechselt der Maifisch zwischen Süß- und Salzwasser hin und her. Nach dem Aussetzen der Larven im Rhein wandern die jungen Fische im Laufe des Jahres zurück ins Meer, wie der Biologe Andreas Scharbert erläuterte. Im Alter von drei bis acht Jahren kehren erwachsene Tiere zum Laichen in die Flüsse zurück. Ein erstes europäisches Projekt zur Wiederansiedlung startete 2007. „Es funktioniert“, sagte Scharbert. Es seien bereits zahlreiche Rückkehrer festgestellt worden, die sich auch wieder natürlich im Rhein vermehrt hätten. (dpa)Raunheimer Bürgermeister will nicht freiwillig gehenRaunheim. Der Bürgermeister von Raunheim im Kreis Groß-Gerau, David Rendel (SPD), wird nach dem Einleiten eines Abwahlverfahrens gegen ihn nicht auf sein Amt verzichten. Er werde die Entscheidung bewusst den Bürgerinnen und Bürgern überlassen, teilte Rendel mit. „Ein freiwilliger Rücktritt würde den Eindruck entstehen lassen, die gegen mich erhobenen politischen Vorwürfe seien berechtigt. Das entspricht weder der Wahrheit noch meiner Überzeugung oder meinem Gewissen.“Die Stadtverordnetenversammlung hatte vergangene Woche mit der nötigen Zweidrittelmehrheit das Abwahlverfahren beschlossen. Daraufhin hatte Rendel eine Woche Zeit, schriftlich auf sein Amt zu verzichten. Nun müssen die Wähler am 27. September über seine Abwahl oder seien Verbleib entscheiden. Hintergrund der Auseinandersetzung ist ein Streit um die Rückzahlung von Provisionen, die an einen Mitarbeiter eines städtischen Eigenbetriebs gezahlt worden waren. Die Stadtverordnetenversammlung hatte den Magistrat aufgefordert, die bereits geleistete Provisionszahlungen zurückzufordern. Rendel hatte dagegen argumentiert, dass dies Sache des Magistrats sei. Bei einem Rechtsstreit vor dem Amtsgericht Darmstadt entschied das Gericht 2023 gegen Rendel. (dpa)Arbeitslosigkeit in Hessen sinkt leicht - mehr offene StellenFrankfurt. In Hessen ist die Zahl der Arbeitslosen im Mai gesunken. Mit 208.672 Menschen waren rund 3760 Personen weniger arbeitslos gemeldet als im April, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit berichtet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Arbeitslosen jedoch um mehr als 5200.Im Mai meldeten Unternehmen und Behörden zudem mehr als 9150 neue offene Stellen – ein Plus von 11,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Besonders gesucht wurden Fachkräfte (4180 Stellen), gefolgt von Experten und Spezialisten (2545) sowie Helfern (1800). Der Anstieg erstreckte sich dabei über alle Qualifikationsniveaus. Insgesamt zählen die Agenturen damit 41.742 offene Stellen. Die Arbeitslosenquote ging zum Stichtag 12. Mai um 0,1 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent zurück. Auch saisonbereinigt sank die Zahl der Arbeitslosen leicht um rund 1.000 Personen. Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit konnten alle Personengruppen profitieren. Am stärksten fiel er prozentual bei unter 25-Jährigen (-2,5 Prozent) sowie bei Menschen ohne deutschen Pass (-2,2 Prozent) aus. Nach Einschätzung der Regionaldirektion der Arbeitsagentur sei aber keine Trendwende am hessischen Arbeitsmarkt erreicht.„Die leicht positive Entwicklung bei den aktuellen Arbeitsmarktzahlen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die wirtschaftliche Stimmung in Hessen unverändert schwierig ist“, sagt Direktionsleiter Frank Martin. Die schwache Auftragslage, unkalkulierbare geopolitische Risiken, hohe Energiepreise und ein zunehmender Wettbewerbsdruck würden die Einstellungspläne vieler Unternehmen bremsen. „Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich dies zu einer Trendwende verstetigen kann.“ Nach Einschätzung der hessischen Arbeitsagentur habe sich der Arbeitsmarkt für die Jahreszeit vergleichsweise normal entwickelt. (dpa)Frau in Bensheim mit Kette in Auto gezogen und beraubtBensheim. Einer 60 Jahre alten Frau ist im südhessischen Bensheim aus einem Auto heraus eine Art Kette um den Hals geschlungen und eine Goldkette gestohlen worden. Die Frau sei am Donnerstag zu Fuß unterwegs gewesen, als neben ihr ein Auto hielt, teilte die Polizei mit. Sie wurde von der Beifahrerin in ein Gespräch verwickelt und schließlich mit der Kette in den Innenraum gezogen. Dann sei ihr das Schmuckstück vom Hals gerissen worden. Die Frau wurde leicht verletzt. Fahrer und Beifahrerin des Autos flüchteten anschließend. Die Polizei ermittelt wegen Raubes. (dpa)Einbrecher bleibt in Wolfhagen in Eisbehälter steckenWolfhagen. Ein bisher unbekannter, aber wohl tollpatschiger Dieb ist in eine Eisdiele eingebrochen und mit dem Fuß in einem Eisbehälter stecken geblieben. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigten, wie der maskierte Mann in der Nacht auf Donnerstag das Verkaufsfenster einer Eisdiele in Wolfhagen (Landkreis Kassel) aufgehebelt habe, teilte die Polizei mit.Im Laden sei er über die Theke geklettert und habe eine Geldkassette an sich genommen. Darin habe sich eine geringe Menge an Wechselgeld befunden. Bei seiner Flucht über die Theke zurück sei er dann ausgerutscht und mit dem Fuß in einem Eisbehälter stecken geblieben. Dem Einbrecher gelang es laut Polizei aber, sich aus seiner misslichen Lage zu befreien. Anschließend flüchtete er demnach samt Geldkassette aus dem Fenster und lief davon. Die Polizei ermittelt nun und sucht nach Zeugen. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Unbeständiges Wetter in Hessen: Aktuelle Nachrichten aus Frankfurt & Hessen | FAZ
Hessen: Sechs Prozent der Jugendlichen ohne Schulabschluss +++ Demonstration gegen Mittelstreckenwaffen in Wiesbaden +++ Bergbau-Fachmann: Baden in Baggerseen lebensgefährlich +++ Liveblog zu Rhein-Main und Hessen












