Parlamentswahl in Malta: Malta wählt wieder die Korruption
Maltas Labour-Regierung feiert ihren Wahlsieg. Der Konservative Alex Borg war bei den Parlamentswahlen vergeblich gegen Vetternwirtschaft angetreten.
Feiern trotz Vetternwirtschaft: Anhänger:innen der Regierungspartei Partit Laburista am 31. Mai im maltesischen Naxxar
Darrin Zammit Lupi/reuters
Die Parlamentswahl vom 30. Mai in Malta endet erneut mit dem Sieg der regierenden Partit Laburista (Labour Party) von Premierminister Robert Abela. Damit sichern sich die Sozialdemokraten, die bereits seit 2013 regieren, ihre vierte Legislaturperiode in Folge – und das trotz internationaler Kritik, zahlreicher Korruptionsaffären und anhaltender Debatten über den Zustand des Rechtsstaats im kleinsten Land der EU.










