PfadnavigationHomePolitikAuslandNach Friedensgebet„Bürgermeister ist Nichtsnutz“ – Trump attackiert erneut Papst Leo XIV. und seinen GastStand: 12:38 UhrLesedauer: 2 MinutenDonald Trump sorgt mit Kritik am Papst für Unmut unter katholischen Anhängern. Die Debatte fällt in eine Phase innenpolitischen Drucks in den USA. George Weinberg von Republicans Overseas ordnet ein, warum viele das in der Partei als strategischen Fehler sehen.Der Streit zwischen Donald Trump und Papst Leo XIV. geht in die nächste Runde. Nach einem weltweiten Friedensgebet des Pontifex attackierte der US-Präsident den Papst erneut öffentlich – diesmal mit einer Spitze gegen einen Politiker aus Chicago.Erneutes Fernduell zwischen US-Präsident Donald Trump und Leo XIV. Wenige Stunden nach einem globalen Friedensgebet unter Leitung des Papstes, das außer im Vatikan auch an 16 anderen Orten, darunter in der US-Hauptstadt Washington, D.C., begangen wurde, kritisierte Trump den Papst.Dabei ging er außerdem auf den Besuch des Bürgermeisters von Chicago, Brandon Johnson, im Vatikan ein. Auf seiner Plattform „Truth Social“ schrieb Trump: „Jemand sollte dem Papst erklären, dass der Bürgermeister von Chicago ein Nichtsnutz ist, und dass der Iran keine Atomwaffen haben darf!“Der Papst hatte am Samstag beim Friedensgebet in den Vatikanischen Gärten unter anderem gesagt, der Friede sei keine „naive Illusion oder eine Angelegenheit, die interessengeleitet gehandhabt werden kann“. Weiter sagte er: „Es darf in unseren Städten kein Weinen Unschuldiger mehr geben; niemand soll wegen der Bedrohung durch Bomben aus seinem Zuhause fliehen müssen; Machtgier und verbale Gewalt werden dem Durst nach Gerechtigkeit und Wahrheit weichen.“Trump geht nicht auf Papstworte einWie schon bei seiner scharfen Papst-Kritik am 12. April ging Trump nicht unmittelbar auf Leos Worte ein. Stattdessen fügte er reale Fotos von der Begegnung des Papstes mit Chicagos Bürgermeister Johnson vom Freitag ein.Lesen Sie auchEines davon zeigt den Papst und Vertreter mehrerer Religionsgemeinschaften aus Chicago bei einem interkonfessionellen Gebet im Vatikan. Unter ihnen ist auch der Bürgermeister selbst, dessen Eltern Pastoren in einer Pfingstkirche waren.Eines der Bilder hatte der zum linken Flügel der Demokratischen Partei zählende afroamerikanische Politiker zuvor auf der Plattform X mit den Worten kommentiert: „Es war eine Ehre, gestern mit einem wunderbaren Menschen, Seiner Heiligkeit Papst Leo XIV., Zeit zu verbringen.“KNA/krö