Niemand weiß bisher, wie sich Dunkle Materie zusammensetzt – doch Forscher der Gutenberg-Uni haben eine Idee, welche physikalische Funktion sie womöglich erfüllt. Dunkle Materie, die etwa 23 Prozent des Universums ausmacht, könnte laut einer Theorie aus sogenannten Z’-Bosonen bestehen. Diese hypothetischen Teilchen wiederum könnten Wechselwirkungen zwischen Elektronen und Atomkernen vermitteln. Die Mainzer Physiker haben diese sehr schwachen Kräfte nach eigenen Angaben nun erstmals bestimmt.Nur etwa vier Prozent des Universums – Planeten, Sterne und alle Lebewesen auf der Erde – bestehen aus sichtbarer Materie. Die restlichen 96 Prozent entfallen auf Dunkle Materie und Dunkle Energie, deren Existenz aus astrophysikalischen Beobachtungen abgeleitet wird.