Von oben war es gut zu erkennen: Als Zeichen für eine Energiewende ohne Erdgas haben Klimaaktivisten ein symbolisches Windrad dargestellt. Zum Abschluss einer Demonstration gegen den Bau neuer Gaskraftwerke stellten sie sich auf einer früheren Bergbau-Halde auf. An der Windrad-Aktion im westfälischen Hamm beteiligten sich nach Angaben der Organisatoren rund 2000 Menschen.
Unter dem Motto »Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen« hatten sie zuvor gegen den von der Bundesregierung geplanten Bau neuer Gaskraftwerke und für den Ausbau erneuerbarer Energien demonstriert. Die wasserstofffähigen Anlagen sollen zunächst mit Erdgas betrieben werden. Sie sollen nach dem Abschalten der Kohlekraftwerke bei Dunkelflauten die Stromversorgung sicherstellen.Zu der Demonstration hatten die Umwelt- und Klimaschutzorganisationen Fridays for Future, Greenpeace, BUND und Campact aufgerufen. An ihr nahmen laut Polizei rund 2700 Menschen teil. Die Organisatoren sprachen von 5000 Teilnehmenden.
»Tausende Menschen sind heute in Hamm zusammengekommen, um gemeinsam ein starkes, kreatives und friedliches Zeichen für eine gerechte Energiewende zu setzen«, erklärten die Organisatoren. Die Zukunft gehöre den erneuerbaren Energien, nicht neuen fossilen Abhängigkeiten. »Wir wollen Zukunft statt Gas – und stellen uns mit vereinten Kräften dem klimapolitischen Rollback der Bundesregierung entgegen.«











