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Der Übergang in eine andere Welt kostet vier Euro (mit Ermäßigung drei). Ob das Deutschlandticket wohl hier gilt? Denn wenn man die Fähre F 10 betritt, die einen von der kleinen Bucht in der Havel am Rande von Wannsee sanft hinübergleiten lässt auf die Pfaueninsel, dann ist man auf dem Weg in ein anderes Land, in eines der Träume.
Und kaum betritt man nach wenigen Minuten Überfahrt dies Traumland, dann kann es gut sein, dass einen tatsächlich ein Pfau am anderen Ufer begrüßt. Wenn nicht, wird man sehr bald einen Pfau rufen hören, spätestens wenn man den kleinen verschatteten Weg links hinauf zum Schloss genommen hat oder den rechts unter den Eichen zur Gärtnerei. Und später wird man sie dann sehen, diese gefiederten Herren und Damen des kleinen Eilands, sie spazieren über die Wege und Pfade, als würden sie uns Menschen nur als Tagesbesucher dulden, als sehnten sie stets schon den Abend herbei, wenn die Sonne langsam hinter den dunklen Wäldern von Kladow versinkt und die Pfaueninsel wieder ihnen allein gehört. Erst dann schlagen sie vermutlich mit ihren Federn die imposanten Räder, auf die all die Besucher meist vergeblich hoffen. Ziemliches Reviergehabe, doch dabei war es, streng genommen, im Falle dieser wunderlichen Insel so, dass – wie Alexander von Humboldt amüsiert bemerkte – erst der Name da war und danach die Tiere. Ja, warum diese von alten Eichen beherrschte Insel inmitten der Havel schon auf den ältesten Karten »Pauwerder« genannt wurde oder »Zu den Pfauen« – niemand weiß es, vielleicht hatte sie sich einfach nur ganz fest eine bunt schillernde Zukunft herbeigeträumt.








